«Nein, nicht schon wieder!», dachte sich Luzi Stamm, als er über die Ostertage vom Einbruch in seinem Haus in Baden vernahm. Der Aargauer SVP-Nationalrat weilte zu diesem Zeitpunkt in Italien. Seine Tochter bemerkte den Einbruch und alarmierte die Polizei. Es ist nicht der erste Einbruch im Hause Stamm. Bereits an Silvester 2011 stiegen Langfinger ins Haus ein und nahmen unter anderem seinen Laptop-Computer mit. 

Was die Diebe dieses Mal mitgehen liessen, kann Stamm noch nicht genau sagen. Fest steht: Sie gingen nicht gerade zimperlich vor. Nachdem sie die Bürotür aufgebrochen hatten, schlugen sie mit einem Stein die Scheibe der Terrassentür ein und verschafften sich so Zutritt zum Wohnbereich.

Verdächtige Beobachtung gemacht

Wahllos durchwühlten sie dann das gesamte Haus. Sie öffneten Büroschränke und räumten alles aus. «In den Zimmern war ein Chaos», beschreibt Luzi Stamm das Bild nach dem Einbruch gegenüber Tele M1. «Abgesehen von Gewaltsind Einbrüche etwas vom Schlimmsten für Familien und Betroffene», findet der Politiker und fordert härtere Strafen für Einbrecher.

Umfrage

Wurde bei Ihnen schon einmal eingebrochen?
41.7%

Ja

58.3%

Nein

Der Schrecken sei insbesondere für seine Frau gross gewesen. Sie war es auch, die wenige Tage zuvor eine verdächtige Person im Garten gesehen zu haben glaubt. Ein bekanntes Phänomen: «Von Geschädigten und Nachbarn hören wir immer wieder: 'Da ist vorher jemand herumgeschlichen'», sagt Polizei-Mediensprecher Bernhard Graser. Um Einbrüche, wie jenen bei Luzi Stamm zu verhindern, sei es deshalb wichtig, die Polizei frühzeitig über verdächtige Beobachtungen zu informieren. (cze)