Ehrendingen
Eine Gemeindeversammlung im Zeichen des Abschieds

Sie standen zwar nicht explizit auf der Traktandenliste - die Verabschiedungen von Gemeindeammann Renato Sinelli und Gemeindeschreiber Markus Schneider. Aber sie bildeten doch den Schwerpunkt der Gemeindeversammlung von Ehrendingen.

Louis Probst
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Verabschiedung von Renato Sinelli

Verabschiedung von Renato Sinelli

Louis Probst

Gemeindeammann Renato Sinelli verabschiedete Gemeindeschreiber Markus Schneider, der nach insgesamt 37 Jahren und 7 Monaten im Dienst der Gemeinde Oberehrendingen und - seit dem Zusammenschluss - der Gemeinde Ehrendingen stand. Gemeindeammann Sinelli selber wurde von Vizeammann Hans Hitz verabschiedet. Renato Sinelli war 1988 in den damaligen Gemeinderat Unterehrendingen gewählt worden. Von 1990 bis 2005 war er Vizeammann von Unterehrendingen und seit 2006 ist er Ammann der Gemeinde Ehrendingen. Als Abschiedsgeschenk erhielt er auf seinen Wunsch Eichensetzlinge, die am nächsten Waldumgang gepflanzt werden.

Ja zu Kurtheater und Budget
Die „offiziellen" Geschäfte der Gemeindeversammlung - an der 126 von 2943 Stimmberechtigten teilnahmen - wurden alle genehmigt.
So hiess die Versammlung mit grosser Mehrheit, bei 26 Gegenstimmen, einen Beitrag von 93000 Franken an den Umbau und die Erweiterung des Kurtheaters Baden gut.

Ebenfalls gutgeheissen wurden der Voranschlag für das kommende Jahr, der bei einem erwarteten Aufwand von gut 16 Millionen Franken einen Aufwandüberschuss von 348300 Franken vorsieht, und der Steuerfuss von 110 Prozent. Ein Rückweisungsantrag, für den sich bloss eine Stimme aussprach, wurde mit grosser Mehrheit abgelehnt. Budget und Steuerfuss wurden mit grosser Mehrheit bei vier Gegenstimmen genehmigt.

Ebenfalls mit grosser Mehrheit, bei 7 Gegenstimmen, bewilligt wurde ein Kredit von 425000 Franken für die Zusammenführung der Generellen Entwässerungspläne (GEP) von Ober- und Unterehrendingen sowie die Revision des Generellen Entwässerungsplanes der Gemeinde Ehrendingen.
Mit grosser Mehrheit, bei 10 Gegenstimmen, gab die Gemeindeversammlung die Zustimmung zur Gründung der ARA Oberes Surbtal AG, die den bisherigen Abwasserverband ablösen wird. Schliesslich sicherte die Gemeindeversammlung mit grosser Mehrheit, ohne Gegenstimmen, allen Gesuchstellenden die Aufnahme ins Bürgerrecht zu.

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