Baden
Eine geschenkte Rotkastanie als Zeichen für die Umwelt

Die Regionalwerke haben ihren Baum von der «Comexpo» der Stadt Baden geschenkt. Stadtrat Roger Huber nahm das Geschenk dankend an.

Luca Belci
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Regionalwerke-Geschäftsleiter Christoph Umbricht (l.) und Stadtrat Roger Huber an der Geschenkübergabe.

Regionalwerke-Geschäftsleiter Christoph Umbricht (l.) und Stadtrat Roger Huber an der Geschenkübergabe.

Luca Belci

Das Geschenk war ein neun Meter hoher Rotkastanienbaum. Dieser zierte ursprünglich den Stand der Regionalwerke an der diesjährigen Comexpo und galt als regelrechter Publikumsmagnet. Daraufhin wurde er vor dem Terrassenbad gepflanzt.

An der offiziellen Übergabe am Montag erklärte Christoph Umbricht, Geschäftsführer der Regionalwerke Baden AG, die Aktion: «Es sei eigentlich ganz einfach, etwas Nachhaltiges zu machen.» Die Leute gingen jedoch oftmals einfach der Gewohnheit nach: «Es existieren seit Jahren gute Alternativen für Glühbirnen, doch benötigte es ein nationales Glühbirnenverbot, bevor die Leute wirklich umstiegen.» Mit der Wiederverwendung des Baumes wollten die Regionalwerke ein Zeichen nach ihrem Leitgedanken «Bewusst in die Zukunft» setzen. Umbricht scherzte nebenbei, es gäbe vermutlich keinen Menschen, der Bäume mit etwas Negativem verbinden würde.

Die Reise des Baums im Video:

Neuer Abstellplatz für Velos

Stadtrat Roger Huber (FDP) nahm das Geschenk dankend entgegen und erklärte, man möchte solche Gedanken in der Bevölkerung verankern und habe deshalb einen öffentlichen Standort für den Baum ausgewählt. An schönen Sommertagen werde der Kastanienbaum fortan gewiss zum Abstellen zahlreicher Velos genutzt, sagt Huber. Aus seiner Jugend wisse er zudem: «Der Baum wird auch für den einen oder anderen Abschiedskuss nach einem langen Nachmittag in der Badi Schatten spenden.»

Gemeinsam mit der Stadtgärtnerei hatten sich die Regionalwerke für eine Rotkastanie entschieden. Der Grund ist einfach: «Der alte Baum musste ersetzt werden», erklärt Stadtgärtner Robert Gartner. Der neue Baum stehe nun bestenfalls für 80 Jahre vor dem Terrassenbad.

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