Ennetbaden
Eine ideale Lektüre für Zuzüger wie auch für Alteingesessene

Ein neues Büchlein bringt dem Leser «Geschichten und Geschichte» des Dorfes Enntbaden näher. Im 80-seitigen Büchlein finden sich 20 Aufsätze, die auch zeigen, wie Ennetbaden zu dem geworden ist, was es heute ist.

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Der «Schwanen» wurde 1842 erbaut und musste seine Türen 1976 schliessen.

Der «Schwanen» wurde 1842 erbaut und musste seine Türen 1976 schliessen.

zvg

In der «Ennetbadener Post», dem sechsmal im Jahr erscheinenden Informationsblatt der Gemeinde Ennetbaden, sind in den letzten zehn Jahren sechzig Heimatkunde-Aufsätze erschienen, die sich mit der Ennetbadener Geschichte, mit Flora und Fauna, mit Politik und Gesellschaft in der Gemeinde beschäftigen.

Knapp zwanzig dieser Aufsätze sind jetzt aktualisiert, ergänzt und zu einem 80-seitigen Büchlein zusammengefasst worden, heisst es in einer Mitteilung der Gemeinde. «Ennetbaden – Geschichten und Geschichte».

«Wie ist Ennetbaden zu dem geworden, was es heute ist?», fragt Gemeindeammann Pius Graf im Vorwort. Diese Frage zu beantworten heisse, sich mit der Dorfgeschichte zu befassen, gibt Graf auf die Frage selbst zur Antwort. Das neue Büchlein sei dafür eine lehrreiche und unterhaltsame Lektüre.

Tatsächlich schreiben die gut ein Dutzend Autorinnen und Autoren auf leicht verständliche Art über die Trennung von Baden und Ennetbaden, über die Leidensgeschichten des Kirchen- und des Tunnelbaus oder über die Tradition des Ennetbadener Weinbaus.

Doch auch die Geschichte von Pfarrer Welti, der 1834 in Ennetbaden hingerichtet wurde, wird erzählt. Oder die von Walter Scharff, der in Ennetbaden eine Jasskartenmanufaktur betrieb. Ausserdem sind der Wald und die Vögel und Schmetterlinge Thema.

Gratis-Exemplar für Ennetbadener

Schliesslich geht ein Aufsatz der Frage nach, wie Ennetbaden zur linksliberalsten Gemeinde im Aargau wurde. Dominik Andreatta, stellvertretender Gemeindeschreiber und bei der Gemeinde verantwortlich für die «Ennetbadener Post», freut sich, dass sich zur Dorfgeschichte von 1994 jetzt eine handliche Publikation gesellt, die unter anderem den Neuzuzügern eine erste Begegnung mit Ennetbaden möglich macht. «Aber auch für jene, die schon länger hier leben, ist die Lektüre interessant und informativ.»

Ennetbadenerinnen und Ennetbadenern gibt der Gemeinderat das reich illustrierte Büchlein auf Bestellung gratis ab. Interessierte ausserhalb Ennetbadens können «Ennetbaden – Geschichten und Geschichte» zum Preis von 15 Franken bestellen: Gemeindekanzlei, Grendelstrasse 9, 5408 Ennetbaden, oder: gemeindekanzlei@ennetbaden.ch. (az)

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