Häsliburg
Eine Lösung für die Krippe Häsliburg ist ab Anfang Mai in Sicht

Hoffnung für die Kinder in der Krippe Häsliburg: Vertreter der Stadtbehörden, Vermieter und Eltern arbeiten an einer Lösung für den Hort. In den kommenden Tagen werden Gespräche mit potentiellen Trägerschaften aufgenommen.

Martin Rupf
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Für die Häsliburg besteht wieder Hoffnung.

Für die Häsliburg besteht wieder Hoffnung.

AZ

Am Dienstagabend hat die Arbeitsgruppe Eltern und Mitarbeitende informiert. «Bis Ende April bleiben die Krippen geschlossen», sagt Stadträtin Daniela Berger. Eine Gruppe bestehend aus Vermieter, Eltern und Stadtbehörden sei nun mit Hochdruck daran, eine Lösung auszuarbeiten.

«Eine solche zeichnet sich ab Anfang Mai ab», Berger. Konkret seien zwei Bewerber im Rennen, die grosses Interesse an der Weiterführung hätten. «Bis Donnerstag haben Eltern und Mitarbeitende Zeit, mitzuteilen, ob sie ihre Kinder weiter in die ehemaligen Häsliburg-Krippen schicken wollen», so Berger.

Die Stadt erachte es als ihre Pflicht, den betroffenen Eltern zu helfen. «Wir haben uns auch überlegt, ob man die Kinder auf andere Krippen hätte verteilen können.» Man habe aber schnell festgestellt, dass für die rund 100 Kinder schlicht die nötigen Plätze gefehlt hätten. Dies teilte die Kinderkrippe Häsliburg in ihrer Medienmitteilung heute mit.

Potentielle Trägerschaften

Man suche an beiden Standorten, Arni und Baden, auf Hochturen nach «einer raschen und stabilen Wiederaufnahme der Betreuung», heisst es in der Mitteilung weiter.

Bereits zeichneten sich dadurch auch mögliche Lösungen ab, und verschiedene potenzielle Trägerschaften hätten bereits ihr Interesse an der Bereitstellung von Betreuungsangeboten angemeldet. Die Gespräche sollen in den kommenden Tagen Gespräche vertieft und entsprechende Angebote evaluiert werden.

Bis zur Klärung der künftigen Betreuungssituation bleiben die Krippen in Arni und Baden geschlossen. Dies kann bis Ende April der Fall sein. Die Arbeitsgruppe hofft die Betreuung im Laufe des Monats Mai unter einer neuen Trägerschaft wieder gewährleisten zu können.

Erste Anzeichen stimmen optimistisch, dass dies eingehalten werden kann. Voraussetzung dafür ist, dass sowohl genügend Mitarbeitende als auch Kinder zur Bereitstellung respektive Nutzung des Betreuungsangebots zur Verfügung stehen. Mit verbindlicheren Informationen rechnet die Arbeitsgruppe in den nächsten Tagen.

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