Wettingen
Eine neue Visitenkarte für das Rathaus ist geplant

Der Einwohnerrat Wettingen muss über den neuen Empfangsbereich im Rathaus entscheiden. «Wir wollen den Bürgerinnen und Bürger einen direkten Zugang zu den Abteilungen der Gemeinde ermöglichen», sagt Gemeindeammann Markus Dieth.

gioia lenggenhager
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Gemeindeammann Markus Dieth und Vreni Aemmisegger beim Empfangsschalter im Rathaus. gil

Gemeindeammann Markus Dieth und Vreni Aemmisegger beim Empfangsschalter im Rathaus. gil

Der Empfang im Rathaus solle die Visitenkarte der Verwaltung werden. Darum sei ein professioneller Auftritt wichtig.

Nach dem neuen Modell übernimmt das Empfangsbüro im Rathaus in Zukunft mehr Aufgaben. Zusätzlich zu der Begrüssung der Besucher sollen auch touristische, organisatorische und kulturelle Dienstleistungen abgewickelt werden.

Dafür werden diverse andere Abteilungen entlastet. Aufgaben abgeben können im neuen Modell die Sicherheitsabteilung, die heute die Telefonzentrale und den Empfang betreut, die Kantonsschule, die Klosterführungen anbietet, die Leiterin der Standortförderung und der Gemeindeschreiber, die beide diverse Anlässe organisieren. Das neue Büro bedingt den Umzug der Polizei in das heutige EW-Gebäude.

Baden als grosses Vorbild

Ursprünglich kommt die Idee von Werner Hartmann, der an der Einwohnerratssitzung vom 1. März 2007 ein Postulat zur Veränderung des Empfangsbereichs eingereicht hat. Er wollte damit eine Umgestaltung «nach dem Vorbild des Badener Stadtbüros als Vorzeigemodell einer modernen öffentlichen Verwaltung» in die Wege leiten.

Die Arbeitsteilung nütze der Verwaltung und die Veränderung verbessere die Kundenfreundlichkeit. Da das Empfangsbüro diverse neue Aufgaben übernehmen wird, soll das Pensum und damit auch die Personalkosten aufgestockt werden. Neu werden die Stellenprozente von 95% auf 300% erhöht. Damit sind Mehrkosten von rund 170000 Franken verbunden.

Bevor der Gemeinderat mit der konkreten Planung für den ausgebauten Empfangsbereich beginnt, muss der Einwohnerrat an der Novembersitzung das Vorhaben gutheissen. Der ausgebaute Empfangsbereich soll im Frühling 2014 eröffnet werden.

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