Wettingen
Eine Schutzorganisation für 49'000 Einwohner im Limmattal

Die Zivilschutzorganisation Wettingen (ZSO) und die Zivilschutzorganisation Limmattal (Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos) und das Regionale Führungsorgan (RFO) derselben Gemeinden sollen per 1. Januar 2014 zusammengeschlossen werden.

Dieter Minder
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Die Repräsentanten des Bevölkerungsschutzes im Limmattal (von links): Gemeinderat Roland Kuster (Wettingen), Gemeinderätin Petra Kuster (Neuenhof) und Gemeindeammann Markus Dieth (Wettingen). Foto: Melanie Bär

Die Repräsentanten des Bevölkerungsschutzes im Limmattal (von links): Gemeinderat Roland Kuster (Wettingen), Gemeinderätin Petra Kuster (Neuenhof) und Gemeindeammann Markus Dieth (Wettingen). Foto: Melanie Bär

Wettingen soll Leitgemeinde der neuen Zivilschutzorganisation (ZSO) Wettingen Limmattal und des neuen Regionalen Führungsorgans (RFO) Wettingen Limmattal werden.

Der dazu notwendige Gemeindevertrag soll nach Vorliegen der rechtskräftigen Entscheide des Einwohnerrates Wettingen und der Gemeindeversammlungen der übrigen Gemeinden per 1. Januar 2014 in Kraft treten. Die kantonale Abteilung Militär und Bevölkerungsschutz befürwortet diesen Schritt ausdrücklich, teilt die Gemeinde Wettingen mit.

Mit der Zusammenlegung der beiden Zivilschutzorganisationen Wettingen und Limmattal wird eine optimale Grösse von 49 000 Einwohnerinnen und Einwohnern erreicht, die es erlaubt, künftige Aufgaben effizienter ausführen zu können.

15 Franken pro Kopf und Jahr

Die Nettoausgaben für das Jahr 2014 beziffern sich für die Zivilschutzorganisation Wettingen-Limmattal und das Regionale Führungsorgan Wettingen-Limmattal, über dessen Zusammenschluss ebenfalls befunden wird, zusammen auf 737 640 Franken.

Die Pro-Kopf-Ausgaben belaufen sich auf etwa 15 Franken pro Jahr. Ähnlich grosse Organisationen im Kanton Aargau bewegen sich, so die Einwohnerratsvorlage der gemeinde Wettingen, rund 30% höher, also bei zirka 20 Franken und mehr pro Kopf und Jahr.

Sollte der Zusammenschluss nicht zustande kommen, wäre mit mehr als 40% höheren «pro-Kopf»-Kosten zu rechnen, schreibt der Gemeinderat Wettingen.

Der Einwohnerrat Wettingen wird am 16. Mai über den Vertrag entscheiden.

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