Baden
Eine Stehparty für das beste Geschäftsergebnis

941 Genossenschafter sind an die Generalversammlung der Raiffeisenbank Lägern Baregg gekommen. In einer Show erfuhren sie vom guten Geschäftsjahr mit einem Gewinn von 9,6 Millionen Franken.

Dieter Minder
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Präsident Magnus Küng (rechts) schlägt zur Wiederwahl in den Verwealtungsrat vor Rainer Sahner und Sabine Hurni Bucca
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Die neuen Verwaltungsrätinnen Claudia Maurer Haas (links) und Maria de la Soledad Garcia Borkheim
Moderatorin Christine Honegger
GV der Raiffeisenbank im Trafo in Baden

Präsident Magnus Küng (rechts) schlägt zur Wiederwahl in den Verwealtungsrat vor Rainer Sahner und Sabine Hurni Bucca

Dieter Minder

«Seit 20 Jahre leitet Federico Hürsch die Raiffeisenbank Lägern-Baregg», sagte Verwaltungsratspräsident Magnus Küng an der Generalversammlung im Trafo-Center Baden. Um dann festzustellen: «In seinem Jubiläumsjahr kann die Bank das beste je erreichte Ergebnis vorweisen.» Der Bruttogewinn lag mit 9,6 Millionen Franken rund 12,5 Prozent über demjenigen des Vorjahres.

Seine Ausführungen zum Geschäftsjahr machte Küng in einem Interview mit Christine Honegger. Sie führte als Moderatorin durch die Generalversammlung, die sich deutlich von früheren Versammlungen unterschied. Die Informationen wurden entweder als lockere Gespräche oder in kurze Informationsblöcke vermittelt. Dazwischen wurden Werbefilme für Raiffeisen gezeigt. Die Genossenschafter haben diese Form goutiert: Sie stimmten allen Anträge des Verwaltungsrates zu. So akzeptierten sie den Geschäftsbericht und die Jahresrechnung 2013, den Bericht der Revisionsstelle und hiessen die Verzinsung des Genossenschaftskapitals mit 6 Prozent gut.

Als Verwaltungsratsmitglieder wurden Rainer Saner, Michael Wicki und Sabine Hurni Bucca bestätigt. Küng wurde zudem als Präsident wieder gewählt. Für die beiden abtretenden Claudia Wolf und Bruno Käufeler wurden Maria de la Soledad Garcia Borkheim und Claudia Maurer Haas in den Vorstand gewählt. Präsident Küng kommentierte die Wahlen mit der Feststellung: «Im Verwaltungsrat haben wir nun gleich viele Frauen wie Männer, und das ohne Quotenvorschrift.»

Abschliessend wurde die bisher geltende Nachschusspflicht aus den Statuten gestrichen. Entsprechende Entscheide müssen alle Raiffeisenbanken fällen, weil die eidgenössische Finanzmarktaufsicht (Finma), die Eigenkapitalvorschriften geändert hat. Nach rund 70 Minuten war der geschäftliche Versammlungsteil zu Ende. Darauf strömten die Genossenschafter zur Stehparty.