Der Schulhausplatz Baden wird endlich saniert, die Hauptarbeiten sollen im Sommer 2017, also in zwei Jahren, abgeschlossen werden – gerade rechtzeitig für eine gelungene Badenfahrt. Um dieses Ziel zu erreichen, müssten die Bauarbeiten noch vor den diesjährigen Sommerferien beginnen.

Doch der Zeitplan scheint nun zu scheitern! Der Grund: Am allerletzten Tag der Frist wurde eine Einsprache ans Verwaltungsgericht weitergezogen. Das meldet das Departement Bau, Verkehr und Umwelt am Dienstag in einer Mitteilung. 

So wird der Schulhausplatz in Baden aussehen:

Gespräche mit Einsprechern

Der Start der Arbeiten wird sich wohl verzögern – ausser das Verwaltungsgericht entzieht der Klage die aufschiebende Wirkung oder mit den Einsprechern wird baldmöglichst eine Einigung erzielt.

Klar ist: Das Departement suche das Gespräch mit den Einsprechern, damit mit den Bauarbeiten möglichst bald begonnen werden kann. Seitens der Projektleitung würde einem baldigen Baustart nichts im Weg stehen.

18 Einsprachen eingereicht

Mit dem Schulhausplatz Baden wird eine der meist befahrenen Kreuzungen der Schweiz saniert und neu gestaltet. Der Autoverkehr wird verflüssigt, der Busverkehr erhält einen eigenen Bustunnel und Busachsen. Für den Velo- und Fussverkehr sollen bessere Verbindungen entstehen.

So solle «das Zentrum von Baden für alle zuverlässiger und sicherer erreichbar sein». Zudem werde dank der neuen Gestaltung der Stadtraum aufgewertet.

Nach der Projektauflage im November / Dezember 2013 sind insgesamt 18 Einsprachen beim Regierungsrat eingereicht worden. Bis auf die eine nun weitergezogene Einwendung sind alle andern rechtsgültig abgeschlossen.

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