Mägenwil
Electrolux Schweiz investiert 5 Millionen für grösseres Lager

Das weltweit tätige Unternehmen für Haushaltsgeräte vergrössert sein bestehendes Lager um 3800 Quadratmeter. Rund fünf Millionen Franken investiert Electrolux Schweiz in das Bauvorhaben.

Carla Stampfli
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Peter Barandun, Chef von Electrolux Schweiz, am Steuer des Baggers. zvg

Peter Barandun, Chef von Electrolux Schweiz, am Steuer des Baggers. zvg

Mit dem Spatenstich Anfang Woche fiel der Startschuss für die Erweiterung des Lagers von Electrolux Schweiz in Mägenwil: Ab August 2019 wird das weltweit tägige Unternehmen für Haushaltsgeräte sein um 3800 auf 24'800 Quadratmeter vergrössertes Lager an der Industriestrasse in Betrieb nehmen. Der Anbau wird einstöckig auf Stützpfeilern realisiert und mit drei zusätzlichen LKW-Rampen direkt am bereits bestehenden Lager anknüpfen, teilt Electrolux mit.

«Logistik ist ein strategisch bedeutendes Thema für Electrolux. Uns ist es sehr wichtig, dies in den eigenen Händen zu behalten», sagt Peter Barandun, Chef von Electrolux Schweiz. Mit dem Anbau reduziert die Schweizer Niederlassung des schwedischen Konzerns Electrolux nicht nur externe Depots, sondern lagert künftig alle Grossgeräte an einem Ort – in Mägenwil. «Die Geräte können so ressourcenschonend bewegt werden und wir können sie für unsere Kunden schnell zur Verfügung stellen», sagt Bruno Schmid, Leiter Kundenservices und Liegenschaften. Dies entspreche auch der Strategie, die Kundenwünsche innert 24 Stunden zu erfüllen.

«Ein Bekenntnis zum Standort»

«Die Lagererweiterung ist ganz klar ein Bekenntnis zum wichtigen Standort Mägenwil», sagt Electrolux-Schweiz-Chef Peter Barandun. «Wir können dank dieser Entscheidung Arbeitsplätze in der Schweiz erhalten.» Electrolux Schweiz beschäftigt aktuell rund 600 Mitarbeitende.

Dass das Unternehmen auf den Standort Mägenwil setzt, sei unter anderem auf das bereits bestehende, gut ausgebaute Lager zurückzuführen, das ideal erschlossen ist, fügt Pressesprecherin Linda Schmidt an. Rund fünf Millionen Franken investiert das Unternehmen in das Bauvorhaben.