Die regionalen Kooperations- und Dienstleistungsvereinbarungen mit den umliegenden Gemeinden, vor allem mit der Stadt Baden, funktionierten sehr gut, begründet der Gemeinderat am Donnerstag in einer Mitteilung seinen Antrag. Mehrnutzen, die den Start eines Zusammenschlussprojektes mit der Stadt Baden rechtfertigten, seien zur Zeit nicht erkennbar.

Die Gemeinde Ennetbaden hatte zuvor überall in der Region ihre Fühler für mögliche Fusionen ausgestreckt. Dabei zeigte sich einzig die Stadt Baden gesprächsbereit. Nach Ansicht des Gemeinderates Ennetbaden bildet aber die aktuelle politische Situation in Baden derzeit keine erfolgversprechende Basis, um ein zukünftiges Regionenmodell zu starten.

Ein blosser Zusammenschluss der Stadt Baden und der Gemeinde Ennetbaden sei nicht dringlich und führe nicht zur angestrebten Stärkung der Region. Zudem seien dringliche siedlungspolitische Themen wie Verkehrsmanagement und verdichtetes Wohnen in den Zentren bereits regional und kantonal in Arbeit. (sda)