Wettingen
Erlebniswelt Little Wettige: Eltern wollen betreute Spielnachmittage anbieten

«Little Wettige» heisst die neue Erlebniswelt: Fünf Elternpaare aus Wettingen haben das Ziel, betreute Spielnachmittage anzubieten. Als Treffpunkt soll ein Container mit fliessendem Wasser aufgestellt werden – schon im Frühling soll es losgehen.

Dieter Minder
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Die Initianten (v.l.): Patrick Neuenschwander, Monica Peterhans, Patrick Lüscher und Claudia Berchtold stehen mit ihren Kindern auf dem Spielplatz Rebhalde bei einer Profilstange für den geplanten Container. Dieter Minder

Die Initianten (v.l.): Patrick Neuenschwander, Monica Peterhans, Patrick Lüscher und Claudia Berchtold stehen mit ihren Kindern auf dem Spielplatz Rebhalde bei einer Profilstange für den geplanten Container. Dieter Minder

«Ab dem 26. April wollen wir hier den Kindern besondere Erlebnisse bieten», sagt Monica Peterhans vom Verein Little Wettige.

Vorgesehen sind betreute Spielnachmittage. Ein Teil der Initianten des Vereins Little Wettige hat sich auf dem Spielplatz Rebhalde getroffen (siehe Box unten), um weitere Details ihres Projektes zu besprechen.

Mitgebracht haben sie ihre Kinder, denn sie sind es, welche die Initianten verbinden. Während ihre Eltern diskutieren, nutzen die Kleinen die Gelegenheit, um das Spielhaus zu besteigen, die Rutschbahn hinabzufahren oder im Sandhaufen zu spielen.

Der Verein Little Wettige

Der Vorstand des Vereins Little Wettige und damit die verantwortlichen Personen für das Angebot sind: Patrick Lüscher (Präsident), Monica Peterhans (Kassierin), Claudia Berchtold (Aktuarin), Thomas Benz und Patrick Neuenschwander.
Kontakt: www.little-wettige.ch

Auf der Suche nach Sponsoren

Als Treffpunkt soll ein Container mit fliessendem Wasser und elektrischem Strom aufgestellt werden. Das Baubewilligungsverfahren ist im Gange.

Die Gemeinde habe sehr positiv auf die Idee reagiert, sagt Patrick Neuenschwander und ergänzt: «An die Gemeinde haben wir keine Forderungen gestellt.»

Vereinspräsident Patrick Lüscher sagt: «Wir rechnen mit Kosten von rund 15 000 Franken.» Finanzieren will der Vorstand sein Projekt vor allem mit Sponsoren. Neben der Einrichtung des Containers geht es aber vor allem um Spiele, Werkzeug und Bastelmaterial.

Von den künftigen Besuchern wird ein Beitrag von 5 Franken pro Nachmittag erwartet. «Natürlich hoffen wir, dass weitere Erwachsene mitmachen und sich die künftigen Nutzer als Vereinsmitglieder engagieren», sagt Lüscher.

Ein Thema für jeden Nachmittag

«Im Frühjahr starten wir den Versuchsbetrieb», sagt Patrick Neuenschwander. Zwischen den Frühlings- und den Herbstferien sollen an der Rebhalde jeweils am Donnerstag, von15 bis 17 Uhr, die Spielnachmittage angeboten werden.

Vorgesehen sind Themennachmittage wie Basteln für den Muttertag, Schminken und Jonglieren oder Windspiele bauen.

Während der Spielnachmittage werden Vereinsmitglieder die Kinder betreuen. Ihr Ziel ist es, dass künftig auch andere Erwachsene diese Aufgabe übernehmen.

«Natürlich wird alle Arbeit ehrenamtlich geleistet», sagt Patrick Lüscher. Auf keinen Fall soll Little Wettige zu einem Kinderhort werden. «Wir verlangen, dass immer ein Erwachsener mitkommt.» Damit wird auch die Haftungsfrage gelöst, sie liegt bei der Begleitperson.

Zum Namen des Vereins sagt Clauda Berchtold: «Wir haben selbstverständlich die Chropf Chrötte gefragt, ob wir ihn benützen dürfen.»

Unter Leitung der Wettinger Klamaukgruppe Chropf Chrötte, wurde das Kriesiareal beim Gstühl während des Badener Stadtfestes in Little Wettige umgestaltet.

«Der Name wird deshalb auch positive Erinnerungen ans Stadtfest wachrufen», sagt Berchtold.

Den Gemeindeslogan «Stern an der Limmat» haben sie adaptiert. Bei ihnen heisst er «s’Sternli am Lägerehang».

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