Baden
Erste Asylbewerber ziehen in Spitalkeller ein – so wohnen sie

Am Mittwoch haben 20 Flüchtlinge ihre Betten im unterirdischen Badener Notspital bezogen. In den kommenden Wochen werden dort schrittweise rund 180 weitere Asylbewerber untergebracht.

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Das Helipad des Kantonsspital Baden. Gleich rechts davon ist der Eingang zur GOPS.
27 Bilder
Das Interesse der Medien ist wie gewohnt bei Asylwesen gross.
So sieht die Freiheit aus: Weg aus der GOPS nach oben.
Hier gehts zum Schlafraum.
Blick in den Lagerraum.
Auch Fernseher sind vorhanden.
Waschmaschinen stehen zur Verfügung.
Blick in den Lagerraum.
Duschen, frisch geliefert, muessen müssen erst noch installiert werden.
Raum zur Entpsannung des Personals.
Die Flure sind lang und verbreiten eine mulmige Stimmung.
Detailbild aus der Küche für die 200 Asylbewerber.
Blick in die Küche.
Die Küche für die 200 Asylbewerber.
Detailbild aus der Küche für die 200 Asylbewerber.
Detailbild aus der Küche für die 200 Asylbewerber.
Detailbild aus der Küche für die 200 Asylbewerber.
Der Essraum für 200 Menschen.
Es gibt abschliessbare Metallkasten, um Wertsachen einzuschliessen.
Die Betten sind soweit vorbereitet, Blick in einen Schlafraum der GOPS.
So wohnen 200 Asylbewerber unterhalb des Kantonsspitals Baden
Die Betten sind soweit vorbereitet, Blick auf ein Etagenbett der GOPS.
Die Luftschleusen der GOPS.
Grotesk anmutend: Hier kann die Reanimation von Menschen trainiert werden.
Die Polizei arbeitet eng mit den Verantwortlichen Asyl und dem Kantonsspital zusammen. Hier ein Patrouillenwagen vor dem zweiten Ausgang der GOPS.
Die Kommandozentrale: Hier wird alles Verwaltet. Das Buero Büro soll 24 Stunden besetzt sein. Auf dem Tisch liegen bereits die Dossiers der Asylsuchenden, die heute noch einziehen werden.
Ein Bild der Schweizer Berglandschaft soll Freiheit suggerieren.

Das Helipad des Kantonsspital Baden. Gleich rechts davon ist der Eingang zur GOPS.

Mario Heller

Für den Entscheid, in den kommenden Wochen schrittweise 200 Flüchtlinge im unterirdischen Badener Notspital unterzubringen, mussten die Verantwortlichen des Kantons einige Kritik einstecken. Aus der Bevölkerung wurde Unverständnis geäussert, dass die Flüchtlinge ausgerechnet bei einem Kantonsspital platziert werden.

Am Mittwoch haben nun die ersten 20 Flüchtlinge ihre Betten in den Geschützten Operationsstellen (GOPS) im Kantonsspital Baden bezogen. Die meisten stammen aus Eritrea.

Grundsätzlich will der Kanton die Asylsuchenden nicht unter Tage unterbringen, doch oberirdisch sind derzeit alle Unterkünfte belegt. Für Diskussionen sorgt die Regelung, den Asylbewerbern den Zugang zu gewissen Zonen beim Spital zu untersagen, etwa dem Hauptgebäude oder dem Park.

Klicken Sie sich durch die Bildergalerie, um zu sehen, wie die Unterkunft ausgestattet ist.

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