Niederrohrdorf

Erster Seniorengipfel wurde von über 130 Personen besucht

Ruth Humbel sprach über Generationensolidarität.Mathias Marx

Ruth Humbel sprach über Generationensolidarität.Mathias Marx

Der Gemeinderat Niederrohrdorf lud die Bevölkerung zum ersten Seniorengipfel ein. Er möchte damit die Bedürfnisse der älteren Bevölkerung besser wahrnehmen. Zudem sollen die Angebote für Senioren erweitert und koordiniert werden.

Was ist ein Seniorengipfel? Diese Frage stellten sich auch einige Seniorinnen und Senioren aus Niederrohrdorf, die vom Gemeinderat eingeladen wurden.

Dessen Sinn und Zweck erklärte Gemeinderat Lukas Fus: «Mit dem Seniorengipfel wollen wir die Bedürfnisse der älteren Bevölkerung besser wahrnehmen.»

Zukünftig soll das Angebot für Senioren ausgeweitet, besser koordiniert und bekannter gemacht werden. Zudem können so freiwillige Helfer gefunden werden.

«Viele wissen nicht, dass wir ein Seniorenessen organisieren und gemeinsam Wandern gehen oder turnen», sagt Einwohner Sepp Egloff, der auf dieses Problem aufmerksam machte. Er sei gespannt, wie der Gemeinderat dieses Projekt umsetzen wird.

Erster Seniorengipfel wurde von über 130 Personen besucht

Erster Seniorengipfel wurde von über 130 Personen besucht

Konkret festlegen will sich dieser dazu noch nicht: «Ob für die Koordination eine Anlaufstelle bei der Verwaltung benötigt wird oder eine Arbeitsgruppe ausreicht, wird sich zeigen», sagt Fus. Die Teilnehmer konnten per Handzettel ihre Probleme, Wünsche oder Projektideen dem Gemeinderat beim Treffen mitteilen.

Treffen soll jährlich stattfinden

Das Interesse der Bevölkerung war gross – meldeten sich doch über 130 Einwohner für den Anlass an. Daher fand dieser nicht im Gemeindesaal, sondern in der alten Turnhalle Hüslerberg statt.

Zu Beginn des Anlasses kündete Fus an: «Wir würde gerne jedes Jahr einen Seniorengipfel durchführen.» Dieser behandle jeweils ein gemeindeinternes aber auch ein externes Thema. So schlug Thomas Rohrer als Heimleiter die Werbetrommel für das Alterszentrum Fislisbach.

«Unser Ziel ist, die verschiedenen Organisationen den Seniorinnen und Senioren vorzustellen», sagt Fus. Nächstes Jahr könnte zum Beispiel auch die Spitex am Zug sein. Sogar CVP-Nationalrätin Ruth Humbel gab sich die Ehre.

Sie hielt ein Referat zum Thema Generationensolidarität und legte den Schwerpunkt auf die Finanzierung der Sozialversicherung.

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