Drei Tage wurde auf dem Areal zwischen Kronen- und Bahnhofstrasse in Turgi gefeiert. Das OK zog danach zufrieden Bilanz. «Der Freitag war spitze. Um halb zehn am Abend war der Weisswein aufgebraucht, und die Jungwacht Blauring kam mit dem Braten der Burger kaum noch nach», sagt Vera Wernli, Präsidentin von «Kulturgi» und beim Veranstalter für das Festkonzept zuständig.

Anziehungspunkt am Samstag war «Open Stage». Auf der Bühne hatten, organisiert von Manuela Gauch, Leiterin der Jugendarbeit Wasserschloss, lokale und regionale Musiker Gelegenheit zum Auftritt. «Wir wollten Jugendlichen und jungen Erwachsenen die Chance geben, zu zeigen, was sie können», so Gauch. Darunter waren vor allem Nachwuchskünstler der Musikschule Turgi und Untersiggenthal.

Für den Nachwuchs unter den Festbesuchern hatte das Parkfest-OK ebenfalls einiges aufgeboten. An Spielständen konnten Kinder und Jugendliche ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen, in der Hüpfburg austoben oder sich wahlweise schminken oder mit abwaschbarer Farbe tätowieren lassen. Und auch wenn es am Samstagnachmittag zeitweise regnete – im grossen Festzelt liess es sich gemütlich sitzen, um den zahlreichen Bands zuzuhören.

Sechs Essensstände lockten die Besucher an. Manche Vereine teilten sich dabei die Arbeit, so die Kindertagesstätte, der Elternkreis sowie das Kinder- und Jugendtheater, die gemeinsam mexikanisches Essen anboten. Paella verkaufte der STV Turgi. Präsident Stephan Nigg: «Es ist eine super Sache, dass das Parkfest nach der langen Pause nun wieder stattfindet und sich die Vereine dabei präsentieren können.»

Wie in den Anfängen

Auch Renato Porta freute sich über das Wiederaufleben einer Tradition, wurde das erste Parkfest doch schon 1985 gefeiert. Porta war seinerzeit Präsident der Harmonie Turgi, die mit der Fasnachtsgesellschaft Nuggilutscher zu den Initianten des Anlasses gehörte. «Ich habe sehr grosse Freude daran, dass es das Fest wieder gibt und dass es drei Tage lang dauert, so wie in den Anfängen», sagt er. «Es ist ein wichtiger Anlass fürs ganze Dorf.»

Vom Erfolg beflügelt, blickt das OK bereits in die Zukunft. Präsident Peter Daniels: «Ich denke nicht, dass es das Parkfest Turgi wieder jedes Jahr geben wird, aber im Abstand von zwei bis drei Jahren kann ich es mir gut vorstellen.»