«Und nun, lasst eure Glöcklein laut klingen, damit die Weihnachtbeleuchtung geweckt wird», sagt Märchenerzählerin Maria Magdalena Kaufmann auf dem Vordach des Kaufhauses Schild beim Schlossbergplatz. Nach und nach erklingen Tausende Glöcklein – bis auf einmal über der versammelten Schar die riesige Lichtkugel erstrahlt, und mit ihr das restliche Lichtkunstwerk in den Gassen der Badener Altstadt. Es folgen grosses Erstaunen und viel Applaus.

Liechterwecke in Baden

Liechterwecke in Baden

Die Weihnachtsbeleuchtung brennt in der Badener Altstadt.

Vor dem "Liechterwecke" gab es eine Geschichte zu hören

Zum siebten Mal fand am Mittwochabend das allseits beliebte «Liechterwecke» statt: Hunderte von Kindern bahnten sich mit goldenen Glöcklein in der Hand und in Begleitung der Brödliräte der Spanischbrödlizunft den Weg von der Weiten Gasse zum Schlossbergplatz. Einmal dort angekommen, las die Wettinger Märchenerzählerin die Geschichte vom Badener Weihnachtslicht vor. Als dann das Lichtkunstwerk über den Köpfen der Kinder und Erwachsenen zu strahlen begann, gesellte sich Stadträtin Ruth Müri (Team) zur Märchenerzählerin. «Es ist wunderschön, überall glänzt und glitzert es», sagte sie. Man freue sich riesig, dass die Kinder mit ihren Glöcklein die Weihnachtsbeleuchtung geweckt haben. Schliesslich wünschten Kaufmann und Müri den zahlreich erschienenen Zuschauern eine schöne Adventszeit. Als Belohnung für den Einsatz gab es für die Kinder ein Spanischbrötli und für die Erwachsenen Glühwein.

Mit dem «Liechterwecke» am Mittwochabend können sich nun sowohl Einheimische als auch Auswärtige an den rund 10 000 Lichtern des Lichtkunstwerks von Willi Walter erfreuen.