Turgi/Zezikon
Fall Isabella T.: Ex des Verdächtigen macht brisante Aussage

Der 36-jährige Verdächtige im Fall Isabella T. bleibt weiterhin in Haft. Die junge Frau wurde Ende Januar in einem hellgrünen Teppich eingewickelt in einem Waldstück bei Zezikon TG gefunden. Die Ex des Inhaftierten glaubt, den Teppich zu kennen.

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Im Fall Isabella T. gibt es neue Hinweise. Die ehemalige Partnerin des Verdächtigen hat einen Verdacht.

Im Fall Isabella T. gibt es neue Hinweise. Die ehemalige Partnerin des Verdächtigen hat einen Verdacht.

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Seit dem 3. November 2017 fehlte von Isabella T. aus Turgi jede Spur. Drei Monate später fand ein Mann eine Leiche in einem Waldstück bei Zezikon im Kanton Thurgau, eingewickelt in einen grünen Teppich. Seit vergangener Woche sitzt ein 36-jähriger Mann in Haft, mit dem Isabella T. am Abend vor ihrem Verschwinden gesehen wurde.

Nun meldete sich die Ex-Partnerin des 36-Jährigen zu Wort. Sie glaubt, den Teppich wieder zu erkennen: «Als wir uns trennten, nahm er bei mir einen hellgrünen Teppich mit», sagt sie zum «Blick». Ob es derjenige Teppich ist, in dem Isabella T. gefunden wurde, ist nicht klar. Die Ex ist sich aber sicher: «Wenn ich den Teppich sehen könnte, wüsste ich es!»

Die Ex-Partnerin belastet den Hauptverdächtigen mit einer brisanten Aussage.

Die Ex-Partnerin belastet den Hauptverdächtigen mit einer brisanten Aussage.

Die Kantonspolizei Thurgau geht diesem Hinweis nach, wie sie bestätigt. Auf einem Foto im Besitz der Ex-Partnerin soll der Teppich klar zu erkennen sein, wie sie sagt.

Isabella T. soll am 3. November an der Zürcher Langstrasse gefeiert haben und sei dann zu dem 36-jährigen Hauptverdächtigen nach Hause gegangen. Ab da war ihr Handy aus. Alle Versuche, die Vermisste zu finden, blieben erfolglos. Ob der Mann, den die Polizei nun verhaftet hat, derselbe ist wie Isabellas Begleiter von Anfang November, gab die Staatsanwaltschaft Thurgau bisher nicht bekannt.

Fall Isabella T.
11 Bilder
Ende Januar 2018 wurde ihre Leiche gefunden.
Manfred Hunziker fand die Leiche in der letzten Januarwoche an dieser Stelle im Wald.
Die Leiche war in einen Teppich eingerollt, der hier lag.
Hunziker gehört das Waldstück.
Die Lambada Bar in Zürich – hier wurde Isabella zuletzt gesehen.
Die Mutter von Isabella T. nach dem Leichenfund: «Ich hoffe und bete, dass sie es nicht ist»
Das letzte Bild aus dem Ausgang, das Isabella T. postete, stammt vom 31. Oktober.
Die wichtigsten Stationen von Isabellas Verschwinden.
Muss sich die Polizei Vorwürfe gefallen lassen, weil sie nicht öffentlich nach Isabella gefahndet hat? Nein, sagt Bernhard Graser, Sprecher der Kapo Aargau. «Nur weil wir keine offizielle Öffentlichkeitsfahndung gemacht haben, heisst das nicht, dass die Polizei nichts unternommen hat»
Am Freitag, 2. Februar, bestätigt der Stefan Haffter von der Staatsanwaltschaft Bischoffszell, dass ein Verdächtiger wegen vorsätzlicher Tötung verhaftet worden ist.

Fall Isabella T.

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