Baden
Fantoche setzt ein sichtbares Zeichen in der Stadt – der Container ist da

Die Ankunft des Containers ist für die Mitarbeiter immer ein Highlight. Sogar die Festivalleiterin Annette Schindler schaute dem Spektakel interessiert zu und gab Anweisungen, wie der Container stehen soll.

Julia Stückelberger
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Mit viel Geduld wird der Container ausgerichtet
7 Bilder
Die Mitarbeiter schauen dem Spektakel gespannt zu
Der Kran wird am Container montiert
Die Mitarbeiter geben Anweisungen, wie der Container stehen muss
Vorsichtig hebt der Kran den Container
Fantoche
Zum Schluss werden noch Holzplatten darunter gelegt

Mit viel Geduld wird der Container ausgerichtet

Julia Stückelberger

Nun ist das Fantoche-Wahrzeichen auch noch eingetroffen. Heute um elf Uhr kam nach langem Warten der Container, in dem der Shop eingerichtet wird. Geplant war die Ankunft des Containers auf neun Uhr. «Man weiss nie so genau, wann der Container kommt», sagt Gianluca Trifilo, Verantwortlicher für das Location Management.

Ein bisschen nervös wurde er aber doch, weil das lange Warten immer auch bedeutet, dass andere Arbeiten nicht erledigt werden können. Es gebe noch viel zu tun, sagt er. Doch dieses Jahr sei die Zeitplanung besser, als im letzten Jahr. Die Ankunft des Containers bedeutet viel Koordination.

Firmen müssen beispielsweise darauf hingewiesen werden, dass die Parkplätze vor der »Stanzerei» nicht mehr benutzt werden können, in der Zeit, in der der Container steht. Ausserdem wird die Lieferung für Lastwagen erschwert, da in den nächsten Tagen der Container mit den Souvenirs gefüllt wird. An all diese Sachen muss Trifilo denken und die Anlieferer bitten, von einer anderen Seite zu kommen.

Es dauerte ungefähr 45 Minuten, bis der erste Container stand. Alle Mitarbeiter, die zu dieser Zeit im Fantoche-Häuschen tätig waren, schauten dem Schauspiel gespannt zu. Handys wurden gezückt, um Manövrierarbeiten der Lastwagenfahrer festzuhalten. Auch die Festivalleiterin Annette Schindler war anwesend. Zusammen mit Trifilo und anderen Mitarbeitern gab sie Anweisungen, wie der Container zu stehen hat.

Schindler fand es spannend bei der Anlieferung des Containers dabei zu sein: «Der Container ist ein sichtbares Zeichen dafür, dass das Festival bald anfängt», sagt sie. Sie leitet das Festival zum zweiten Mal. «Ich bin schon nervös, aber ich freue mich vor allem darauf, dass es endlich anfängt.»

Die Vorbereitungen kommen langsam zu einem Ende und Schindlers Pendenzenliste wird kleiner. Aber es ist trotzdem noch viel zu tun, bis das Festival losgehen kann. Heute soll das «Merker-Areal» dekoriert werden und am Samstag ist das «Trafo» an der Reihe. Alle Locations, in denen die Filme laufen sollen, müssen eingerichtet werde und das Zelt für die Fantoche-Beiz muss aufgestellt werden. «Vor allem im logistischen Bereich wird jetzt auf Hochtouren gearbeitet», sagt Schindler. «Die Arbeitstage sind sehr lang», bestätigt Trifilo.

«Aber es macht sehr viel Spass.» Alleine können die Mitarbeiter nicht alles tragen. Insgesamt 140 Helfer haben sich gemeldet, um beim Fantoche in allen möglichen Bereich das Team zu unterstützen. Nächsten Montag findet ein Helferanlass statt, bei dem alle Helfer instruiert werden sollen. Das zwölfte Fantoche dauert vom 2. bis zum 9. September.