Baden
Fasnacht – Nach «Köln» ist mehr Vorsicht geboten

Eine Woche vor der Fasnacht sprechen Polizei, Veranstalter und Frauen über Sicherheit und Ängste. Die polizeiliche Präsenz wird massvoll erhöht, ansonsten sind nicht viele weitere Massnahmen geplant.

Roman Huber
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Bei der Polonaise (hier am FCMaskenball 2005) gehört das Anfassen dazu, ansonsten findet dies nicht ungefragt statt. (Archiv)

Bei der Polonaise (hier am FCMaskenball 2005) gehört das Anfassen dazu, ansonsten findet dies nicht ungefragt statt. (Archiv)

Aargauer Zeitung

An der Fasnacht wird da und dort betatscht und begrapscht. Meist sind alkoholisierte Männer die Sündenböcke. Bereits vor Jahren, als der Maskenball des FC Badens noch im Casino stattgefunden hatte, waren es einzelne Männer anderer Kulturen, die als neugierige Gäste sich an leicht und närrisch gekleidete Frauen heranmachten. Die Organisatoren hatten dies schnell unter Kontrolle.
Die Fasnachtsveranstalter in Baden wollen keine Ängste schüren, sind jedoch gerüstet: «Durch die Vorfälle in Köln sind wir selbstverständlich sensibilisiert. Innerhalb der Vereinigten Fasnachts-Gruppen Baden (VFGB) wurde das Thema besprochen, und entsprechend werden wir vermehrt aufmerksam sein», erklärt Marco Ruesch, VFGB-Präsident vom OK Badener Fasnacht.
Sein OK-Kollege Beni Schmid, Brödlimeister der Spanischbrödlizunft, sagt ergänzend: «Obwohl in vergangenen Jahren ab und zu einzelne Störfälle an der Fasnacht zu verzeichnen waren, spielt gemäss Aussage der Stadtpolizei die soziale Kontrolle an der Fasnacht so gut, dass eher weniger negative Ereignisse zu verzeichnen sind als an normalen Wochenenden.» Zudem würden an der Fasnacht dieselben Sicherheits- und Vorsichtsregeln wie im Alltag gelten. Eine erhöhte Aufmerksamkeit an solchen Grossanlässen sei sicher angebracht, sagt Schmid.

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