«Am Sonntag sorgen ungefähr 185 Freiwillige für einen reibungslosen Ablauf des Weltcup Sprints in der Stadt», erklärt OK-Präsidentin Brigitte Grüniger Huber. Instruiert werden die Helfer von ihren Sektorchefs, die mit jeweils 10 bis 15 Helfer ungefähr fünf Posten und bis zu zehn neuralgische Stellen betreuen. Als Streckenaufsicht haben sie die Aufgabe, gleiche Bedingungen für alle Läufer zu schaffen.

Unterführungen sind heikle Stellen

«Der Sektorchef bespricht mit seinen Helfern, auf was sie besonders achten müssen», erklärt Grüniger. «Fast an jeder Hausecke stehen Helfer, die dafür sorgen, dass die Posten freizugänglich sind und die Laufstrecke frei bleibt.» Passanten würden darauf hingewiesen werden, falls sie im Weg stünden – denn jede Sekunde zählt. Besonders schwierige Stellen seien Unterführungen: «Dort ist die Kollisionsgefahr zwischen Passanten und Läufern gross».

Wie beim Skirennen werden Vorläufer eine Stunde vor dem Start testen, ob alles klappt, sagt die OK-Präsidentin. Funktioniert die Zeitmessung? Ist das Fernsehen zufrieden mit den Kameraeinstellungen? Haben die Helfer ihren Posten im Griff? Viele der Helfer bringen Erfahrung mit: «Fast alle sind selber OL-Läufer und helfen schon seit einigen Jahren bei den Weltcups mit», erklärt sie.

Am Samstag sind mit 85 Helfer weniger Personen im Einsatz als am Sonntag. «Der Weltcup-Lauf über die Mitteldistanz findet im Wald statt und ist deshalb weniger aufwendig», erklärt Grüniger.

Die Helfer übernehmen auch das Aufstellen der Absperrungen und Signalisationspfeilen. Von der Polizei wird zusätzlich zu den ordentlichen Bereitschaftszeiten deshalb nur eine Person speziell für das OL-Wochenende im Einsatz stehen. «Der Polizist sorgt dafür, dass die Absperrungen und die Signalisationspfeile richtig aufgestellt sind – und ist Ansprechperson, wenn etwas umgestellt werden muss», erklärt Max Romann, der Pressesprecher der Stadtpolizei Baden.