Eine Mitarbeiterin der Stiftung Rosenau entdeckte den Hund auf der gegenüberliegenden Seite des Flusses unterhalb des Hotels Limmathof und verständigte die Stadtpolizei. Der Hund könne weder vor und zurück und drohe in die Limmat zu stürzen, meldete sie. Die ausgerückten Polizisten konnten aber nichts ausrichten ohne Leiter: Blackis rettende Insel befand sich etwa zwei bis drei Meter unterhalb der Limmatpromenade ohne direkten Zugang.

Hilfe nahte durch die Feuerwehr: Mit einer Leiter und Fischerstiefel ausgerüstet stiegen sie zum verängstigten und nassen Hund hinunter – eine halbe Stunde nach dem Anruf bei der Polizei. «Blacki war zwar etwas verstört, doch er liess sich ohne Gegenwehr die Leiter hinauftragen», sagt Max Romann, stellvertretender Kommandant der Stadtpolizei Baden. Zum Glück sei er unverletzt geblieben. «Anhand des Chips konnten wir seinen Besitzer ausmachen.»

Blackis Besitzer wusste bis zum Auftauchen der Polizei vor seiner Tür nichts vom Verschwinden seines Hundes. Er habe angenommen, dass sich sein Hund bei seiner Freundin befinde, gab er an.