Baden

FC Baden-Goalie: «Als Spieler war ich zu untalentiert»

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Während der laufenden Saison wechselte der Badener Torhüter vom Jura in den Aargau – bereut hat er es nicht.

«Da es im Fussball oft sehr schnell geht, muss man sich als Fussballer generell schnell an neue Umstände und Mitspieler anpassen», erklärt Christian Baldinger. Der 22-jährige Torhüter wechselte im Verlaufe dieser Vorrunde von Delémont zum FC Baden – und brauchte keine Anlaufzeit im Esp. Rund einen Monat, nachdem er sich im Tor der Jurassier noch gegen den FCB durchsetzen konnte, stand er zum ersten Mal zwischen den Pfosten der Esp-Truppe.

«Als der Anruf von Thomas Jent kam, war ich zunächst sehr überrascht», meint Baldinger. Allerdings sprachen die sportlichen Perspektiven, die Qualität sowie die Infrastruktur für einen Wechsel während der Saison. «Für mich als Aargauer ist es natürlich auch generell eine tolle Sache, für den FC Baden zu spielen», fügt der 22-Jährige an. Ausgebildet wurde der Torhüter beim FC Basel, wo er sämtliche Juniorenstufen durchlief.

Von der U21 der Basler wechselte er zum FC Vaduz, bevor er zu Delémont stiess. Dass er seine Zeit so oft auf dem schönen Grün verbringt, ist kein Zufall. «Ich bin mit dem Fussball aufgewachsen und komme aus einer fussballbegeisterten Familie», erklärt der Torhüter. Auf die Frage, weshalb er den Weg ins Tor gefunden hat, sagt Baldinger lachend: «Ich denke, weil ich als Spieler zu untalentiert war. Nein, im Ernst, wann genau das war und aus welchem Grund, weiss ich nicht mehr so genau.»

Ist er gerade nicht auf dem Fussballplatz und hechtet den Bällen nach, sitzt er am PC und begibt sich in die Online-Welt – im Marketing-Bereich erstellt er für seine Kunden Online-Landschaften, Websites und Social-Media-Konzepte und kann dabei seine Kreativität ausleben. «Ich bin sehr glücklich, dass mein Wiedereinstieg in das Berufsleben nach meiner Profizeit so gut geklappt hat», sagt er.

Daneben bleibt allerdings nur wenig Zeit für weitere kreative Hobbys. «Ein Traum-Hobby von mir, das ich mir schon lange vorgenommen habe, ist das Gitarrespielen. Ich liebe dieses Instrument und würde es unheimlich gerne erlernen. Aber dafür hat momentan der Tag leider zu wenige Stunden», erläutert Baldinger.

Denn am kommenden Samstag stellt sich dem 22-Jährigen bereits die nächste Herausforderung auf dem Platz. In der elften Runde der 1.-Liga-Meisterschaft fordert der FC Baden zu Hause den SC Buochs, welcher ebenfalls kräftig vorne mitmischt.

«Für den FC Baden muss es gegen jeden Gegner in dieser Liga das Ziel sein, zu gewinnen», meint Baldinger. «Leider konnten wir diesem Anspruch in den letzten Wochen nicht immer gerecht werden. Trotzdem bin ich zu 150% überzeugt, dass der FC Baden zu den Top 3 dieser Liga gehört und wir über kurz oder lang auch wieder in der Tabelle dort anzutreffen sein werden. Wir gehen in dieses Spiel mit dem klaren Ziel, die Punkte im Aargau zu behalten», fügt er an.

Heimspiel: Samstag, 21. Oktober, 16 Uhr, Esp, Baden-Dättwil.

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