Baden

FDP-Präsident tritt zurück – ein «Interims-Co-Vizepräsidium» übernimmt

«Zusammen aufs Gerüst klettern»: Der abtretende Badener FDP-Präsident Mattias Bernhard blickt auf kühne Aktionen zurück.

«Zusammen aufs Gerüst klettern»: Der abtretende Badener FDP-Präsident Mattias Bernhard blickt auf kühne Aktionen zurück.

An der Partei-GV ehrte FDP-Vize- und Einwohnerratspräsident Peter Courvoisier die Verdienste Bernhards für seine elf Präsidentenjahre. Er habe die Partei «als professioneller Kommunikator mit Einfühlungsvermögen und Humor» geführt.

Tobi Auer und Oliver Steger werden als Co-Vizepräsidenten interimistisch die FDP Baden führen. So hat es die Partei an ihrer Generalversammlung mit Akklamation beschlossen.

Weil beide Vizepräsidenten noch im Ausland weilen werden – Auer war an der GV dabei, setzt danach aber seinen Studienaufenthalt in London fort –, hat sich Philippe Gubler bereit erklärt, das Parteischiff bis zu deren Rückkehr zu steuern. Fraktionspräsident Conrad Munz übernimmt die Kommunikation nach aussen. «Es ist eine Interimslösung», erklärte der abtretende Präsident Matthias Bernhard. Denn die FDP solle möglichst bald wieder von einem Einer-Präsidium geführt werden. Neu in den Vorstand wurde Oliver Eglin gewählt.

Mit fast 100 Parteimitgliedern, darunter Regierungsrat Stephan Attiger und sein Vorgänger Peter C. Beyeler, verbuchte die GV einen rekordverdächtigen Aufmarsch. FDP-Vize- und Einwohnerratspräsident Peter Courvoisier ehrte die Verdienste Bernhards für seine elf Präsidentenjahre. Er habe die Partei «als professioneller Kommunikator mit Einfühlungsvermögen und Humor» geführt.

Hauptthema an der GV und in den Diskussionen nach dem geschäftlichen Teil war die derzeitige Führung der Stadt, die heftig kritisiert wurde. Conrad Munz forderte mehr Effizienz besonders im Bereich der städtischen Finanzen. In diese Richtung hätten auch die verschiedenen Vorstösse der FDP oder mit freisinniger Beteiligung im Einwohnerrat gezielt. Auch über mögliche Auswirkungen der Bauerei am Schulhausplatz wurde diskutiert. (-rr-)

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