Sieben Festessen
Feliz Natal! Glædelig Jul! Frohes Fest! – Wie die Welt Weihnachten feiert

Sieben Frauen und Männer mit Wurzeln im Ausland geben einen Einblick, wie sie Weihnachten feiern — und was sie essen. Und falls Sie noch auf der Suche nach einem Weihnachtsschmaus sind: Die Rezepte liefern wir Ihnen gleich mit.

Anja Zingg und Martin Rupf
Drucken
Teilen
Georgia Mantzari betreibt das «Lemonia», ein kleiner Laden der sich auf traditionelle Griechische Produkte spezialisiert hat.
8 Bilder
Georgia konsultiert ein Rezept für traditionelle griechische Weihnachtsguetzli.
Georgia Mantzari bäckt im «Lemonia»griechische Weihnachtsguetzli.
In der Adventszeit backt Georgia griechische Backwaren in ihrer kleinen Küche.
Georgia Manzari bei der Arbeit.
Ein fertiges Griechische Weihnachtsguetzli von Georgia.
Die fertigen traditionellen Backwaren aus Griechenland im «Lemonia».

Georgia Mantzari betreibt das «Lemonia», ein kleiner Laden der sich auf traditionelle Griechische Produkte spezialisiert hat.

Claudio Thoma

Georgia Mantzari: «Das Essen spielt in Griechenland eine zentrale Rolle»

Griechenland (Archiv)

Griechenland (Archiv)

Keystone

Für die Griechin Georgia Mantzari spielt Weihnachten eine wichtige Rolle. Die leidenschaftliche Köchin betreibt mit ihrem Team in Wettingen seit drei Jahren das Geschäft und Bistro Lemonia, das griechische Produkte und Mahlzeiten anbietet. Aufgewachsen ist Georgia auf dem Peloponnes.

Natürlich stehen in der Weihnachtszeit feine hausgemachte traditionelle griechische Guetzli auf der Theke: «Melomakarona» aus Baumnüssen mit Honig und Zimt und «Kourabiedes» aus Mandeln, Butter und Mehl mit Puderzucker.

«Wir feiern Weihnachten am 25. Dezember und das Essen spielt dabei eine zentrale Rolle», sagt Mantzari. Traditionell fasten die orthodoxen Griechen auch vor Weihnachten, will heissen, sie verzichten auf Milchprodukte und Fleisch. «Das Fasten vor Ostern ist zwar länger und strenger, aber auch an Weihnachten freuen wir uns, wenn wir am 25. Dezember das Festessen geniessen können.» Als Kind sei sie morgens früh in die Kirche gegangen. Nach der Kirche wurde dann das Fasten mit dem typischen Weihnachtsessen beendet. Gegessen wurde immer das gleiche Gericht: «Es gab immer Schwein mit Stangensellerie an einer Zitronensauce. Auch heute bereite ich dieses Essen gerne zu, wenn wir gemeinsam Weihnachten feiern.» Im Norden Griechenlands wird auch oft Schwein mit Quitten oder Zwetschgen gegessen. «Beide Gerichte koche ich auch gerne als Menü für meine Gäste in unserem Lokal.»

Chirino me Selino

Griechisches Schweinsvoressen mit Sellerie 

Zutaten für 4 Personen:

700 g Schweinsvoressen, 
2 Zwiebeln, 
500 g Staudensellerie, 
1 Bund Petersilie, glatt, 
250 ml Weisswein, trocken, 
50 g Olivenöl, 
1 EL Mehl, 
2 Eier, 
4 EL Zitronensaft, 
Salz und Pfeffer;

Die Zwiebeln schälen und würfeln, die Petersilie hacken. In einer grossen Pfanne das Olivenöl erhitzen und das Fleisch portionenweise anbraten, mit Salz und Pfeffer würzen. Nachher die Zwiebeln darin anbraten und das Fleisch wieder dazugeben, mischen und mit Mehl bestäuben.

Die Hälfte der Petersilie zugeben, den Wein und ca. 3½ dl Wasser dazugiessen, unter ständigem Rühren aufkochen und dann zugedeckt bei schwacher Hitze ca. 50 min. köcheln lassen. Den Sellerie rüsten und in grobe Stücke schneiden. Nach 50 min. zum Fleisch geben, falls nötig etwas heisses Wasser auffüllen und nochmals 20–40 min. köcheln lassen, je nachdem, wie bissfest der Sellerie sein soll.

Den Topf vom Herd nehmen und etwas abkühlen lassen. In einer Schüssel die Eier mit dem Zitronensaft gut verrühren und unter ständigem Rühren darunterziehen. Vor dem Servieren unter ständigem Rühren erwärmen, nicht mehr kochen lassen, weil die Sauce sonst gerinnt. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit der restlichen Petersilie bestreuen. Dazu werden in Griechenland gerne Reis oder Patatules (frittierte Kartoffelschnitze) serviert.

Danijel Kovacevic: «Auf den Tisch kommt, was die Gäste mögen»

Kroatien (Archiv).

Kroatien (Archiv).

Keystone

«In Kroatien ist es üblich, dass alle Kindern zu den Eltern nach Hause gehen und dort die ganze Familie gemeinsam feiert», erzählt Danijel Kovacevic. Auch der Kirchenbesuch gehört an Heiligabend dazu, doch zuvor wird gegessen: «Bei uns zu Hause gibt es keine typische Speise, die an Weihnachten zubereitet wird. Es kommt eher darauf an, was die Leute am Tisch mögen.» Ein typisches Gericht kennt Kovacevic, der in Koblenz wohnt und den FC Klingnau trainiert, aber schon: «Das Gericht ‹Kore› ist eine Brühe. Darin hat es Brot, Zwiebeln und Bohnen.» Früher sei das ein typisches Armenessen in Kroatien gewesen. «Heute wird es an Weihnachten eher von der älteren Generation zubereitet.»

Nach dem üppigen Essen geht es zum Gottesdienst, der schon mal bis um Mitternacht dauern kann. Auch die Kinder von Kovacevic gehen mit: «Uns ist es wichtig, dass unsere Kinder dabei sind.» Die Geschenke gibt es erst nach der Kirche. «Die kleineren Kinder schlafen dann manchmal schon. Aber die grösseren sind natürlich zu aufgeregt und bleiben wach.»

Anette Kaysel: «80 Prozent aller Dänen essen dieses Gericht an Weihnachten»

Dänemark

Dänemark

wikipedia
Annette Kaysel

Annette Kaysel

Aargauer Zeitung

Anette Kaysel wohnt in Windisch, kommt aber ursprünglich aus Dänemark. Die typische Weihnachtskulinarik beginnt in Dänemark schon in der Vorweihnachtszeit mit «Julefrokost». «Julefrokost» bezeichnet das kalte Buffet, dass es am Weihnachtsessen mit dem Geschäft genauso gibt, wie bei einem Essen mit Freunden. Zum Buffet gehört der Hering, «sild», aber auch Frikadellen, Salate und Schwarzbrot.

Nicht nur das Essen in der Vorweihnachtszeit hat Tradition, auch an Heiligabend gibt es ein typisches Gericht. «Ich würde sagen, 80 bis 90 Prozent aller Dänen essen am 24. Dezember das Gleiche: Schweinsbraten, Enten, Truthahn oder Gans mit karamellisierten Kartoffeln, Rotkraut und gedämpften halben Äpfeln», sagt Kaysel. Traditionell ist auch das Dessert: «Es gibt einen Milchreis mit Vanille, Rahm und Mandeln und einer Kirschensauce.» Typischerweise wird zum Dessert auch ein Spiel gespielt: Im Reis wird eine ganze Mandel versteckt. Wer sie findet, bekommt ein «Mandelgeschenk», meistens ein Marzipanschweinchen.

Ris à l’amande Das traditionelle Dessert an Weihnachten in Dänemark: Milchreis mit Vanille, Rahm, Mandeln und einer Kirschensauce

Ris à l’amande Das traditionelle Dessert an Weihnachten in Dänemark: Milchreis mit Vanille, Rahm, Mandeln und einer Kirschensauce

Aargauer Zeitung

Ris à l’amande

Milchreis mit Mandeln 

Zutaten für 4 Personen:

Milchreis:

100 g Milchreis, 
½ Liter Milch, 
1 Vanilleschote, 
50 g Mandeln, 
1–2 Esslöffel Zucker, 
2 dl Rahm;

Kirschensauce:

500 g Kirschen, 
1 dl Wasser, 
1 Esslöffel Maizena;

Reis, Milch und aufgeschnittene Vanilleschote bei schwacher Hitze kochen. Die Vanilleschote auskratzen und beigeben. Den Reisbrei auskühlen lassen. Die Mandeln blanchieren, schälen und grob hacken. Reisbrei, Mandeln und Zucker verrühren. Den geschlagenen Rahm darunter heben.

Für die Kirschensauce die Kirschen mit ½ dl Wasser zum Kochen bringen. Maizena mit dem restlichen Wasser aufrühren und beigeben. Eventuell mit Zucker süssen. Das Dessert in Portionen anrichten, mit warmer Kirschensauce übergiessen und servieren.

Célia Günther: «Der brennende Baumstamm vertrieb die bösen Geister»

Frankreich (Archiv)

Frankreich (Archiv)

Keystone
Célia Günther

Célia Günther

Aargauer Zeitung

Célia Günther ist gebürtige Französin – und kann viel über Weihnachten in Frankreich erzählen. Zurzeit macht sie ein Praktikum im Schweizer Kindermuseum Baden. Dort hat sie geholfen, die Ausstellung «Weihnachten in Frankreich» zu organisieren.

«In Frankreich kommt der Weihnachtsmann in der Nacht vom 24. Dezember auf den 25. Dezember.» Was das Essen in Frankreich anbelangt, gebe es natürlich auch regionale Unterschiede. Aber: «Typisch für die Vorspeise sind Meeresfrüchte, allen voran: Austern.» Zur Hauptspeise gibt es dann die «Dinde de noël», den Weihnachtstruthahn, der oft mit Maronen gefüllt wird. Eine sehr lange Tradition hat das Dessert: «Bûche de noël», der Weihnachts-Baumstamm. «Früher, als noch mit Holz geheizt wurde, hatte man einen Teil eines Baumstammes im Ofen angezündet. Er sollte drei Tage durchbrennen. Natürlich wurde geheizt damit, aber man wollte auch die bösen Geister vertreiben und mit der Wärme die Geister der Verstorbenen einladen, um beim Weihnachtsfest dabei zu sein.» Dann kamen die Heizungen: «Das Heizen mit Holz verlor an Bedeutung. Geblieben ist eine Schokoladenroulade, die wie ein Baumstamm verziert wird.»

Huîtres

Huîtres

Aargauer Zeitung

Huîtres

Austern

Zutaten: als Vorspeise 3–6 Stück pro Person

ein Küchentuch oder ein Handschuh, 
ein Austernmesser, 
1–2 Zitronen, 
Schalotten, 
Rotweinessig;

Für die Schalotten-Vinaigrette:

Eine Schalotte in kleine Stücke hacken und in 10 cl Rotweinessig einlegen.

Öffnen der Auster:

Tragen Sie einen Handschuh oder legen Sie sich ein Küchentuch in die Hand. Nehmen Sie die Auster in die gleiche Hand. Platzieren Sie Ihren Daumen einen Zentimeter unter der Klinge des Messers. Führen Sie die Messerspitze auf der Höhe des Muskels der Auster ein. Schneiden Sie den Muskel durch. Klappen Sie die Muscheldecke auf und trennen Sie sie ab. Servieren Sie die frischen Austern auf einem grossen Teller mit Zitrone und der Schalotten-Vinaigrette.

Pierluigi Ghitti: «Meine Mutter stand bis zu fünf Stunden in der Küche»

Italien (Archiv)

Italien (Archiv)

KEYSTONE/AP/LUCA BRUNO
Pierluigi Ghitti

Pierluigi Ghitti

Aargauer Zeitung

Auch der Bäcker-Unternehmer und FC-Wettingen-Präsident Pierluigi Ghitti verbindet Erinnerungen an Weihnachten in erster Linie mit Essen. Kein Wunder: Als schweizerisch-italienischer Doppelbürger spielten Mahlzeiten in seiner Familie immer eine grosse Rolle.

«Wir Buben mussten am Morgen immer in die Kirche – wir waren Ministranten –, während unsere Mutter das Mittagessen zubereitete», erinnert sich der heute 53-Jährige. Als Vorspeise habe es immer Antipasti und verschiedene Teigwaren gegeben. «Danach folgte der Höhepunkt mit Agnello – also Lamm. Dazu gab es Bratkartoffeln.» Alles habe sich an Weihnachten um das Essen gedreht. «Meine Mutter stand jeweils bis zu fünf Stunden in der Küche. Alleine das Mittagessen hat länger als drei Stunden gedauert», so Ghitti. Zum Essen habe man – auch schon als Bub – Wein getrunken. «Natürlich verdünnt mit Wasser», sagt Ghitti. «Und Grappa gab es erst ab 18 Jahren.» Zum Dessert habe es dann Früchte und natürlich den obligaten Panettone gegeben. «Zum Nachtisch ist dann oft die ganze Nachbarschaft dazugestossen und nicht selten sassen am Schluss über 20 Personen rund um den Tisch herum.»

Heute gehe er Weihnachten deutlich ruhiger an. «Wir treffen uns seit Jahren am 24. Dezember bei meiner Mutter zu Hause und essen Fondue chinoise.» Dabei habe er es sich zur Gewohnheit gemacht, sich gleich nach dem Essen auf das Sofa zu legen und ein Nickerchen zu machen. «Die Weihnachtstage sind streng für mich, da ist man müde. Jetzt, wo auch meine Söhne Bäcker sind, wird es langsam eng auf dem Sofa», so Ghitti mit einem herzhaften Lachen.

Agnello al forno

Agnello al forno

Aargauer Zeitung

Agnello

Lamm 

Zutaten: 1 kg Lammschlegel

1 Knoblauchzehe, gehackt, 
1 Zweig Rosmarin, 
2 Zwiebeln, grob zerkleinert, 
800 g Kartoffeln, geviertelt, 
½ Tasse Olivenöl;

Knoblauchzehe und Rosmarin im Öl in einer ofenfesten Pfanne anschwitzen, das Fleisch dazugeben und anbraten, die Kartoffeln und Zwiebeln darum legen. Alles in den vorgeheizten Ofen schieben und bei 200 Grad eine gute Stunde braten. Das Fleisch öfter wenden und bei Bedarf immer etwas Wasser angiessen, damit es nicht trocken wird.

Sandra Schön: «Speisen mit Früchten bringen Glück und Gesundheit»

Brasilien (Archiv) Die Brasilien-Fahne auf einer Ölplattform des staatlich kontrollierten Ölkonzerns Petrobras

Brasilien (Archiv) Die Brasilien-Fahne auf einer Ölplattform des staatlich kontrollierten Ölkonzerns Petrobras

Keystone
Sandra Schön

Sandra Schön

Aargauer Zeitung

«In Brasilien gibt es nicht ein Weihnachtsgericht, das alle essen. Das Land ist sehr gross und geprägt von verschiedenen Einwandererströmen. Je nach Region isst man daher etwas Anderes», erzählt Sandra Schön, die in Turgi wohnt und in Baden das brasilianische Bistro Delicia führt. Für viele Gerichte werden Früchte verwendet. «Wir glauben, dass Früchte an Heiligabend Glück und Gesundheit bringen. Ein typisches Essen ist der Salpicão-Salat.» Im Salat hat es Gemüse, Früchte, Pouletfleisch und Käse. «Natürlich wird auch Fleisch gegessen. Trutenfleisch oder Schinken ist beliebt an Weihnachten. Manchmal gibt es auch ein Spanferkel.»

Traditionellerweise gehen Brasilianer an Heiligabend mit der ganzen Familie in den Gottesdienst. Er beginnt um acht Uhr abends, danach wird gegessen. «Es ist ein grosses Essen, bei dem die ganze Familie anwesend ist. Da kann es schnell auch Mitternacht werden.»

Salpicão

Salpicão

Aargauer Zeitung

Salpicão

Brasilianischer Salat 

Zutaten:

1 Dose Mais, abgetropft, 
1 Dose Erbsen, abgetropft, 
1 Apfel, in Würfel geschnitten, 
5 Karotten, grob gerieben, 
80 g Rosinen, 
1 Zwiebel,
200 g Kartoffelstreifen, 
150 g schwarze Oliven (ohne Stein), 
4 Scheiben Käse (Gouda), dünne Streifen, 
2 Pouletbrüste, 
1 Bund frische Petersilie, 
1 Limette;

Für das Dressing:

200 g Mayonnaise oder Remoulade, 
1 EL Dijon-Senf, 
½ EL Essig, 
Salz und Pfeffer zum Würzen;

Das Poulet mit ein wenig Brühe in heissem Wasser sieden, bis es in der Mitte nicht mehr rosa ist und sich gut auseinanderzupfen lässt. Aus dem Wasser nehmen, abkühlen lassen. Dann mit den Fingern oder mit zwei Gabeln auseinanderrupfen und zum Salat geben. Die Erbsen für nur zwei Minuten in sprudelnd kochendes Wasser geben und direkt danach mit eiskaltem Wasser abschrecken. So behalten sie ihre schöne grüne Farbe. Die Petersilie waschen, klein hacken und unter den Salat mischen. Alle anderen Zutaten daruntermischen. Mit einer Reibe etwas von der Limettenschale über den Salat reiben. Dann die Limette halbieren, auspressen und den Saft unter das Dressing mischen.

Detlef Brose: «Wir essen Raclette – aber das deutsche»

Deutschland (Archiv)

Deutschland (Archiv)

KEYSTONE/EPA/OMER MESSINGER
Detlef Brose

Detlef Brose

Aargauer Zeitung

Auch unsere nördlichen Nachbarn haben ihre eigenen Weihnachtstraditionen. Detlef Brose, CEO des Grand Casino Baden, stammt aus Hagen, einer deutschen Grossstadt in Nordrhein-Westfalen, am südöstlichen Rand des Ruhrgebiets. «Als ich noch jünger war, gab es ganz klar ein Traditionsgericht, das meine Grossmutter immer zubereitete: Enten- oder Gänsebraten mit Rotkraut und Klössen.» Klösse sind aus Kartoffeln geformte Kugeln, die je nach Region so serviert werden, oder noch eine Füllung enthalten. Brose findet aber, dass das traditionelle Essen immer seltener wird: «Seit ein paar Jahren gibt es bei uns Raclette – aber das deutsche», sagt er mit einem Lachen und erklärt: «Auf der Grillplatte werden Scampi, Fisch und Fleisch gegrillt und unten in den Raclettepfännchen gibt es zum Käse Gemüse und andere Beilagen.»

Auch in seinem Bekanntenkreis werde weniger traditionell gekocht an Weihnachten: «Ich denke, in vielen Haushalten in Deutschland ändern sich die Essenstraditionen an Weihnachten.»

Gänsebraten mit Klössen und Rotkraut

Gänsebraten mit Klössen und Rotkraut

Aargauer Zeitung

Klösse

Zutaten:

1 kg mehlig kochende Kartoffeln, 
50 g zerlassene Butter, 
50 g Kartoffelmehl, 
3 Eigelb, 
½ Teelöffel Muskatnuss, 
1 ½Teelöffel Salz;

Kartoffeln in gesalzenem Wasser weichkochen, schälen und ausdampfen lassen. Die noch heissen Kartoffeln durch eine Kartoffelpresse drücken oder mit einem Kartoffelstampfer sorgfältig zerstampfen. Geschmolzene Butter über die Kartoffelmasse giessen. Eigelbe mit Kartoffelmehl, Muskatnuss und Salz zur Kartoffelmasse geben. Die Zutaten zu einem Teig verkneten und mit den Händen zu runden Knödeln formen. Die Klösse in siedendem (nicht kochendem) Wasser ziehen lassen. Immer nur ein paar Klösse auf einmal ins Wasser legen, damit sie genügend Platz haben. Für etwa 20 Minuten ziehen lassen. Sobald sie an der Wasseroberfläche schwimmen, sind sie fertig. Die Knödel mit einer Schaumkelle aus dem Wasser heben und heiss servieren.

Aktuelle Nachrichten