Baden

Feuchte Fahrt in den Sommer endet trocken

Am Samstagnachmittag tummelten sich in Baden 20 Oldtimer. Diese und fetzige Jazzmusik lockten zahlreiche Stadtbummler durch das Stadttor in die Weite Gasse, um die schönen Autos zu begutachten.

«Das chunt guet» – so die Einstellung der Organisatoren des Oldtimer-Anlasses in der Weiten Gasse. Und es kam gut: Begleitet von der fetzigen Musik der Jazzband «Many Beers After» fuhren 20 Oldtimer im strömenden Regen am Samstagnachmittag durch das Badener Stadttor.

«Fahrt in den Sommer» lautete das Motto des Anlasses, «der viel mehr Menschen als üblich in die Weite Gasse lockte», sagte Thomas Mayer, OK-Mitglied und Organisator. Dass sich die Sonne an diesem Tag noch zeigte, freute das optimistische OK und die zahlreichen Gäste.

Anlass kam sehr gut an

Es verhielt sich wie beim Rattenfänger von Hameln: Kurz nach dem Eintreffen der ersten Oldtimer in der Weiten Gasse, folgten die ersten neugierigen Stadtbummler. Als die Autos platziert waren und der Regen endlich aussetzte, herrschte plötzlich ein reges Leben im historischen Stadtkern: Die Autos wurden umstellt und begutachtet. Sogar ein Einblick unter die Motorhaube konnte erhascht werden. «Die Menschen haben ein Lächeln im Gesicht. Somit ist unser Ziel erreicht», freute sich Mayer. Freude herrschte in der Tat. Margrit Stocker aus Windisch war begeistert: «Die Idee mit diesen Autos ist genial, und dann diese Musik.» Christiane Tognetti aus Baden: «Ich bin heute schon zum zweiten Mal hier, um mir die Autos anzusehen.» Die zwei Jugendlichen Stephen Müller aus Oberhofen und Samuel Boutelier fanden es «cool und mal etwas anderes».

Oldtimer-Umzug in Baden

Oldtimer-Umzug in Baden

«Die Weite Gasse soll aufleben», sagte Mayer feierlich. Mit derselben Motivation folgten ihm vier weitere Geschäftsinhaber ins OK: Antonia Gübeli, Modonia, Alexander Etter, Fueter und Halder, Antonio Fratto, Helsana, und Thomas Strasky, Schwanenapotheke. «20 der 30 angeschriebenen Geschäfte machen mit», führte Strasky aus. Die Kosten: 100 Franken pro Geschäft. «Einen Teil des Budgets übernahm der Gewerbeverein city com baden», freute sich Mayer. Die Idee: «Wir möchten das Image der Weiten Gasse aufwerten», betonte Antonio Fratto. Leider sei die Weite Gasse vom Stadttor bis zum Schlossbergplatz vom Rest der Stadt abgeschnitten.

Dass es in Baden keine schönere Gasse gibt, ist für das OK so sicher wie das Amen in der Kirche. Genauso sicher ist der kommende Anlass im Herbst und an Weihnachten.

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