Bellikon
Feuerwehr und Bauamt wollen in Bellikon umziehen

Die Feuerwehr Regio-Heitersberg-Reusstal will ein neues Feuerwehrmagazin im bisherigen Zweigbetrieb der Steffen Garage AG in Bellikon beziehen. Dafür soll der Werkhof ins Gemeindehaus. Die Gemeinde rechnet mit Mehrkosten von 18700 Franken.

Florian Zimmermann
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Hier will die Feuerwehr ihr neues Magazin einrichten. Dafür wird die Tanksäule um rund zehn Meter verschoben. ZVG

Hier will die Feuerwehr ihr neues Magazin einrichten. Dafür wird die Tanksäule um rund zehn Meter verschoben. ZVG

«Diese einmalige Chance müssen wir nutzen», sagt Hans Peter Kurth, Gemeindeammann von Bellikon.

Die Feuerwehr, die bisher im Untergeschoss des Gemeindehauses untergebracht war, will ihren Standort ins Nachbargebäude verlegen.

Dafür soll der Werkhof im Gemeindehaus untergebracht werden. Die Gemeinde rechnet mit Mehrkosten von 18 700 Franken.

Im 2011 fusionierte die Feuerwehr Bellikon mit jenen von Stetten, Künten und Remetschwil zur Feuerwehr Regio Heitersberg-Reusstal. Die neue Feuerwehr hält seit dem die beiden Standorte Bellikon und Stetten.

Der Gemeinde Bellikon will nun die Räumlichkeiten der Steffen Garage AG mieten. Der Garagenbetrieb gibt seine Filiale auf und integriert sie in den Hauptsitz in Remetschwil.

Der Gemeindeammann sieht das als ideale Möglichkeit: «Auf diese Weise können wir unserer Feuerwehr einen besseren Standort bieten, ohne grössere Investitionen tätigen zu müssen.»

Nach einem neuen Standort gesucht habe man nicht, doch gebe es einige Gründe für ein neues Magazin: Der bisherige Platz im Untergeschoss des Gemeindehauses komme aufgrund seiner Torbreite und Torhöhe an seine Grenzen.

In der neuen Halle werden etwa zwei Fahrzeuge mehr Platz finden, sagt Kurth.

Zudem hat die Feuerwehr dadurch einen bisher fehlenden Theorieraum. Akzeptiert die Gemeindeversammlung den Mietvertrag, wird die Feuerwehr im ersten Halbjahr 2014 ihre neue Unterkunft beziehen.

Bauamt übernimmt den Raum

Wechselt die Feuerwehr ins Nachbargebäude, würde das Bauamt Bellikon ins Untergeschoss des Gemeindehauses ziehen. Dieses befindet sich seit Jahren gegenüber der Post Bellikon, hinter der Bushaltestelle.

«Mit dem Umzug kann die gefährliche Verkehrssituation entschärft werden», sagt Kurth. Er spricht damit die schlechte Sicht auf die Hauptstrasse an, die durch die wartenden Busse entstehen. Der Gemeinderat ist überzeugt: «Dieses Projekt gibt der Feuerwehr sowie dem Bauamt eine zeitgemässe Infrastruktur.»

Gemeindeversammlung Dienstag, 25. Juni, 20 Uhr, Turnhalle Bellikon.

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