Stadtfest
Feuerwerk-Chef: «Die Effekte sieht man am besten von der Hochbrücke aus»

Heute Abend um 22 Uhr werden am Stadtfest die Raketen in den Himmel steigen - erstmals an einem Badener Fest vom Sportplatz Aue aus. 1500 Effekte werden die Besucher bestaunen können.

Pirmin Kramer
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Feuerwerk an der Badenfahrt 2007

Feuerwerk an der Badenfahrt 2007

Walter Schwager

«Wir zeigen ein klassisches Feuerwerk, wie man es von den Badenfahrten her kennt», sagt Festgestalterin Eliane Zgraggen. Nach der stillen Flussraum-Eröffnung vor einer Woche lassen heute Abend kräftige, bunte Bouqets und helle Blitzgewitter den Badener Nachthimmel leuchten. 20 Minuten dauert das Feuerwerk, rund 1500 Effekte werden die Stadtfest-Besucher sehen können.

Standort Aue: Hochsteigende Raketen nötig

Toni Bussmann von der Firma Bugano gestaltet das Feuerwerk, das erstmals an einem grossen Badener Fest vom Sportplatz Aue her abgefeuert wird. «Weil die Schlossruine Stein dieses Jahr Teil des Festgebietes ist, mussten wir einen neuen Standort wählen», sagt Bussmann. Für die Sicherheit sei der neue Standort optimal.

«Auf der Aue steht uns für den Abschuss eine grosse Ebene zur Verfügung, während unterhalb der Ruine viele Einfamilienhäuser stehen.» Ein kleiner Nachteil der Aue: Der Abschuss-Ort liege unterhalb eines Grossteils des Publikums. «Wir brauchen für das Feuerwerk darum Raketen, die sehr hoch steigen können, damit man die Effekte sehen kann.»

Gute Sicht von Hochbrücke, Kanti und Schlossruine

Bussmann wird das Feuerwerk von der Hochbrücke aus beobachten. «Auch die Ruine Stein und die Kantonsschule bieten gute Sicht.» Die Stadtpolizei sperrt die Hochbrücke von 21 Uhr bis 24 Uhr, Umleitungen werden signalisiert.

Weil schlechtes Wetter prognostiziert war, sind Bussmann und sein Team früh am morgen aufgestanden, um die Raketen noch im Trockenen aufzustellen zu können. «Die Vorbereitungen haben gut geklappt.« Jetzt hofft Bussmann, dass das gute Nachmittag-Wetter hält. «Regen würde uns nicht stören, nur tiefstehende Wolken könnten die Sicht trüben.»

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