Baden

Filmische Liebeserklärung an die Limmatstadt Baden

Verliebt in Baden: Das neuartige Film-Portrait zur Stadt

Verliebt in Baden: Das neuartige Film-Portrait zur Stadt

Ein neues filmisches Stadtporträt von Hubert Staubli soll neue Blickwinkel eröffnen und sich immer weiterentwickeln.

Symphonische Musik ertönt, die Kamera nimmt den Zuschauer mit auf einen Flug über die Limmat, über das Stauwehr bis zur Hochbrücke. Schon der Anfang des Trailers zum Film «Verliebt in Baden» gibt einen Vorgeschmack auf das ungewöhnliche Stadtporträt, das zurzeit entsteht.

Initiant und Macher des Filmes ist der Produzent Hubert Staubli aus Busslingen. Einen Film über Baden wolle er machen, emotional, ungewöhnlich, kein klassisches Stadtporträt. Die Firma von Hubert Staubli hat sich auf Unternehmensporträts spezialisiert. «Bei solchen Porträts gibt es meist ziemlich genaue Vorgaben. Jetzt möchte ich wieder einmal einen Film machen, in dem ich gestalterisch frei bin.»

Liebesgeschichten gesucht

Menschen sollen ihre Geschichten erzählen, ihr Baden erlebbar machen. Dafür sucht er Menschen, die bereit sind, vor der Kamera Liebesgeschichten zu erzählen. «Vielleicht hat sich jemand in Baden in seinen Partner verliebt, vielleicht aber auch in einen bestimmten Ort – ich bin offen für jede interessante Geschichte.» Melden kann man sich noch bis Mitte April.

Zudem möchte Staubli bekannte Orte aus neuen Blickwinkeln zeigen. Der Film – wie schon der Trailer – soll Emotionen wecken. Darum wird sehr cineastisch gearbeitet, mit prägnanten Bildern, grosser Musik. Dafür will Staubli Musiker aus der Region gewinnen.

Grosse Unterstützung

«Vor rund zwei Jahren traf ich mich zum ersten Mal mit dem Leiter des Standortmarketings und stellte ihm meine Idee vor», sagt Staubli. Thomas Lütolf war von der Idee sofort fasziniert. Ein klassisches Stadtporträt ist oft schon nach kurzer Zeit nicht mehr aktuell. «Was mir besonders gefällt ist, dass der Film sich auch nach der Vollendung noch verändern kann», sagt Lütolf. Er soll sich weiter entwickeln, ergänzt werden können. Ausserdem gehört zum Film eine Website, die das Ganze interaktiv macht. «Das ist für mich typisch Baden. Die Entwicklung der Stadt ist nie abgeschlossen.» Immer gebe es irgendwo neue Ideen, Visionen.

«Ich wusste aber, dass die Stadt einen solch ungewöhnlichen Film nicht allein finanzieren kann», sagt er. Darum suchte er auch bei grossen Firmen Unterstützung und bekam positive Reaktionen. Die Stadt Baden hat das Patronat übernommen. Die Grundfinanzierung ist dank namhafter Sponsoren wie der ABB Schweiz AG, der Axpo AG, der Spielbank Baden AG, der Josef-und-Margrit-Killer-Schmidli-Stiftung, der Neuen Aargauer Bank oder der Brauerei H. Müller AG gesichert.

«Natürlich können wir immer noch Geld brauchen», sagt Hubert Staubli mit einem Schmunzeln. Denn mit grösseren finanziellen Mitteln könne man auch aufwändiger arbeiten oder sich noch das eine oder andere Extra im Film erlauben.

Jetzt geht es aber erst einmal um die Menschen, die den Film ausmachen. «Ich freue mich auf möglichst viele Badenerinnen und Badener, die mitmachen», sagt Staubli.

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