Baden schliesst das Jahr mit einem Finanzierungsüberschuss von 27 Millionen ab - fast 19 Millionen mehr als ursprünglich budgetiert. Das gute Ergebnis kommt laut Finanzchef Thomas Bumbacher daher, das viele Bauprojekte aufgrund von Einsprachen nicht fortgesetzt werden konnten und so die geplanten Ausgaben geschmälert haben. Als Beispiele nennt er etwa die Lehrschwimmhalle Burghalde bei der spezifisch Einsprache erhoben wurde.

Solide «Big Players»

Ein weitere Ursache für den Überschuss ist, dass die Finanzkrise einen geringeren Einfluss auf die grossen Konzerne und deren Zulieferer hatte als bisher angenommen: «Unsere Big Players könne die Währungsrisiken offenbar innerhalb des Konzerns bestens abfedern», sagt Bumbacher und meint damit die ABB Schweiz und die Axpo.

Die fetten Jahre sind vorbei

Trotz der guten Zahlen warnt Bumbacher nun vor Steuersenkungen, der hohe Überschuss sei eine Folge der guten Jahre 2009 und 2010, für die Zukunft kann man dies nicht mehr erwarten: «Steuerertragsmässig sind die fetten Jahre vorbei», sagt der Finanzchef. (kgh)