Streit in Killwangen

Frau Gemeindeammann sorgt weiter für Ärger

Sorgt für Ärger in Killwangen: Frau Gemeindammann Cornelia Biasca.

Sorgt für Ärger in Killwangen: Frau Gemeindammann Cornelia Biasca.

Die Gemeindeabteilung des Kantons Aargau hat im «Fall Biasca» mehrere Gespräche mit den betroffenen Parteien geführt – eine Lösung der Probleme ist aber nicht in Sicht.

Der Streit im Gemeinderat Killwangen nimmt kein Ende. Im Zentrum der Spannungen steht nach wie vor Frau Gemeindeammann Cornelia Biasca, gegen die ein Verfahren wegen Amtsgeheimnisverletzung läuft – und die trotz des massiven Drucks auch innerhalb des Gemeinderats ihr Amt nicht abgeben will.

Zwischenzeitlich habe die Gemeindeabteilung des Kantons Aargau zwar mehrere Gespräche mit den betroffenen Parteien geführt und die Diskussionen seien auch konstruktiv verlaufen, teilte der Gemeinderat gestern mit.  Ein konkretes kein Ergebnis konnte aber noch nicht erzielt werden. Mit den kantonalen Vertretern wurde bezüglich möglicher Lösungen ein Stillhalteabkommen vereinbart.

Biasca gibt zwei Ressorts ab

Immerhin: Der Gemeinderat hat an seiner letzten Sitzung offenbar beschlossen, dass die beiden wichtigen Ressorts Finanzen und Personal - welche bislang von Gemeindeammann Cornelia Biasca geführt wurden - neu durch Vizeammann Alois Greber (Personal)
sowie Gemeinderat Werner Scherer (Finanzen) geleitet werden.

«Weitere Änderungen bei der Ressortaufteilung sind aufgrund der Situation nicht ausgeschlossen», heisst es in der Mitteilung dazu.

In der Zwischenzeit wurde zudem bekannt, dass der Killwanger Gemeindeschreiber Daniel Wicki die Gemeinde verlässt. Wicki habe beim Gemeinderat auf Ende März 2011 seine Kündigung eingereicht. Ob es einen Zusammenhang mit dem «Fall Biasca» gibt, ist unklar. Offiziell heisst es, Wicki werde im nächsten Frühjahr eine neue berufliche Herausforderung in einer grösseren Gemeinde im Freiamt übernehmen. (bau)

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