Nach dem Parteiwechsel – von der FDP zur CVP – folgt nun der Namenswechsel. «Im Sanktgallischen war das noch nicht möglich, weil man mich dort als Schläpfer kannte», erklärte die einstige Ostschweizer FDP-Grossrätin mit Neuenhof Abstammung.

Dass sie nach ihrer Trennung gerne ihren Ehe-Namen abstreifen und den Ledignamen Voser wieder annehmen wollte, beschäftigte die Neuenhofer Frau Gemeindeammann seit längerem. «Ich spüre hier auch den Boden meiner Heimat und die Verbundenheit», führt die an die Stätte ihrer Jugend zurückgekehrte Politikerin aus.

Ganz klar, denn Voser ist ein typisches Neuenhofer Geschlecht.

Neues Namensrecht genutzt

Susanne Voser machte nun von der Möglichkeit des neuen Namensrechts (ab 1. 1. 2013) Gebrauch und erklärte gegenüber dem Zivilstandsamt, dass sie wieder ihren Ledignamen annahmen möchte. «Es war ein besonderes Gefühl: Nach 15 Minuten habe ich das Zivilstandsamt als Susanne Voser wieder verlassen.»

Sie habe damit bewusst bis nach den Wahlen zugewartet, um die Wähler nicht zu verwirren, sagt sie gegenüber der Aargauer Zeitung.

Die administrativen beziehungsweise formellen Änderungen werde sie nun Schritt für Schritt vornehmen.