Freienwil
1600 Mal wurde die Gemeinde durch die Stadtpolizei angefahren – trotzdem wurden weniger Fahrzeuge kontrolliert

Die Jahresberichterstattung der Stadtpolizei Baden weist vor allem im Bereich der Geschwindigkeitskontrollen grosse Unterschiede zum vorhergehenden Jahr auf.

Larissa Gassmann
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Verantwortlich für die Gemeinde Freienwil ist die Stadtpolizei Baden.

Verantwortlich für die Gemeinde Freienwil ist die Stadtpolizei Baden.

Sandra Ardizzone (Archiv: 12. Januar 2018)

Rund 1600 Mal rückte die Stadtpolizei Baden im vergangenen Jahr in Richtung Freienwil aus. Dies zeigt die Jahresberichterstattung 2020, deren Zusammenfassung letzte Woche im Mitteilungsblatt Freienwil Aktuell veröffentlicht wurde. Somit wurde die Gemeinde um die hundertmal mehr angefahren als noch im Jahr zuvor. Mit in der Zählung enthalten sind dabei auch Durchfahrten.

Analog dem Jahr zuvor wurden 33 polizeiliche Journaleinträge vorgenommen. Separat hervorgehoben wurde im Mitteilungsblatt der tödlich verlaufende Unfall von Toni Burger, der das Jahr überschattete. Anfang April 2020 verunglückte der 63-jährige Landwirt mit seinem Radlader.

Festgestellt wurden 40 Übertretungen

Im Vergleich zum vorhergehenden Jahr nahm die Zahl der kontrollierten Fahrzeuge erheblich ab. In vier Messstunden wurde die Einhaltung der signalisierten Höchstgeschwindigkeiten bei 714 Fahrzeugen kontrolliert, während es 2019 noch über 4000 Fahrzeuge waren.

Festgestellt wurden im vergangenen Jahr dabei 40 Übertretungen, womit die Übertretungsquote bei 5.2 Prozent liegt. Die höchste gemessene Geschwindigkeit wurde Ende Mai mit 65 km/h an der Badenerstrasse registriert. Erlaubt sind der Regionalpolizei die Kontrollen auf den Kantonsstrassen nur innerorts.

Bei Freienwil handelt es sich um die einwohnermässig kleinste Gemeinde im Bezirk Baden. Zum Zuständigkeitsbereich der Stadtpolizei Baden gehören nebenbei acht weitere Gemeinden.