Reklamationen

Freienwiler nerven sich über Auto-Rowdies: Seit der Coronakrise hat der Motorenlärm zugenommen

Auch in der kleinen Gemeinde Freienwil sind mittlerweile Autoposer und Raser unterwegs. (Symbolbild)

Auch in der kleinen Gemeinde Freienwil sind mittlerweile Autoposer und Raser unterwegs. (Symbolbild)

Autoposer und Raser sind in den vergangenen Wochen vermehrt in die Schlagzeilen geraten. Auch in Freienwil sind verschiedene Reklamationen aus der Bevölkerung eingegangen. Nachdem der Motorenlärm während der Coronakrise zugenommen hat, wird die Polizei jetzt aktiv.

Der Auspuff knallt, der Motor heult auf und das Auto braust davon. Autoposer und Raser sind in den vergangenen Wochen vermehrt in die nationalen Schlagzeilen geraten. Auch im 1040-­­Seelen-Dorf Freienwil nerven sich die Einwohner. Im aktuellen Mitteilungsblatt schreibt die Gemeinde: «Aufgrund verschiedener Reklamationen aus der Bevölkerung betreffend Strassenlärm und Geschwindigkeits-Exzesse hat der Gemeinderat Freienwil mit der Regional- und Kantonspolizei Kontakt aufgenommen und gezielte Kontrollen an Randstunden am Abend sowie an Wochenenden veranlasst.»

Ammann Robert Müller (SVP) sagt: «Seit der Coronakrise hat das Problem zugenommen.» Die Bevölkerung habe die Nase voll. Vor allem am Abend und an den Wochenenden beeinträchtige der Autolärm die beschauliche Idylle im Dorf. Auch er selbst höre immer wieder aufheulende Motoren von Autos, die in Richtung Lengnau davonbrausten.

Die Auto-Rowdies seien vermutlich vor allem Auswärtige, die auf der Hauptstrasse durch das Dorf rasen, glaubt Müller. «Und dies trotz Verkehrsberuhigungen eingangs des Dorfes.» Mit der Information im Mitteilungsblatt wolle die Gemeinde auch allfälligen Rowdies aus Freienwil aufzeigen, dass der Lärm die anderen Einwohner störe. Mit vermehrten Polizeikontrollen hofft der Ammann, dass der Lärm und die Raserei wieder abnehmen.

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