Baden

Freiwillige verpassen dem «Merkker» ein neues Gesicht

Die minzgrüne Bar im «Merkker» ist ein Blickfang.

Die minzgrüne Bar im «Merkker» ist ein Blickfang.

Es kann wieder getanzt werden: Das Kulturlokal Merkker startet in die neue Saison. Und dabei haben Freiwillige dem Lokal in über 100 Stunden Gratis-Arbeit ein neues Gesicht verpasst.

In giftigem Grün leuchtet die Bar, an den Wänden tanzen die Lichter. Unzählige Jugendliche sind am vergangenen Wochenende ins Kulturlokal Merkker gepilgert, um die neue Saison gebührend einzuläuten.

Noch immer hängt ein leichter Geruch von frischer Farbe in der Luft. Denn das gesamte Merkker-Team und über 30 Freiwillige haben mitgeholfen, dem Lokal in über 100 Stunden Arbeit einen neuen Anstrich zu verpassen – und dies alles gratis.

Rund 50 Liter Farbe fanden dabei Verwendung und lassen das Kulturlokal in neuem Glanz erstrahlen. «Langsam aber sicher hatten wir den alten Anstrich satt», sagt Patricia Itel, Leiterin Kultur des «Merkker», «es brauchte wieder frischen Wind». Am meisten freute sich Itel über das enorme Engagement der Freiwilligen: «Der Elan der Jugendlichen, ihr eigenes ‹Merkker› zu gestalten, war überwältigend.»

Neuer Anstrich

Natürlich geht eine solche Renovierung nicht ohne Probleme über die Bühne: «Das Aufräumen haben wir extrem unterschätzt», sagt Itel. Insgesamt brauchte das Team dafür zehn Tage, dann kam noch das Stadtfest dazwischen.

Mit dem Ergebnis ist Itel jedoch sichtlich zufrieden: «Der neue Anstrich bringt eine gewisse Ruhe in den Raum.» So sind die Wände durchwegs in verschiedenen Grautönen gehalten.

Dabei entsteht der Eindruck, als sei aus dem «Merkker» ein moderner Club geworden – trotzdem bewegt man sich dabei weit weg von einer sterilen Atmosphäre. Dazu trägt primär die minzgrüne Bar bei. Durch die grauen Wände hat man zudem mehr Möglichkeiten, mit dem Licht zu spielen als beim alten organgenen Anstrich.

Ein Kiosk und neue Stars

Auch Programm erhält 2012 ein kleines Lifting: «Wir wollen vermehrt internationale Acts verpflichten», sagt Itel. Dabei sei es jedoch wichtig, auch in Zukunft regionalen Bands eine Plattform zu bieten.

Eine weitere Neuerung ist der kleine Kiosk bei der Garderobe. «Dort verkaufen wir alles, was man an einem Abend braucht», so Itel. Nebst Snacks sind Deos und Haarsprays erhältlich. Frischer Wind weht auch hinter der Bar – das Team erhält Unterstützung von vielen neuen Helfern.

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