Am 3. August strahlte das Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) die erste Folge ihrer Sommerserie «A1 – Die Raststätte» aus. Seither finden sich auf dem Areal täglich verschiedene Angebote. Unter dem Motto «Slow Down Würenlos» lädt die Gemeinde noch bis zum 21. August die Autofahrer zum Verweilen ein. «Sie sollen die Raststätte nicht nur zum Tanken und Zigaretten kaufen nutzen, sondern auch die schöne Umgebung kennenlernen», sagt Projektleiterin Franziska Arnold. Dieses Ziel hätten sie erreicht, erklärt sie: «Die Leute können das Limmatufer und eine Fahrt mit dem Dampfboot geniessen.» 

Im Tipi und auf der Autobahn: Rundgang auf dem Raststättenareal.

Im Tipi und auf der Autobahn: Rundgang auf dem Raststättenareal.

Bisher noch zu wenig Besucher

Die Gemeinde Würenlos wollte diese Plattform nutzen, um sich einem breiten Publikum präsentieren zu können. «Auswärtige sollen auch die Gemeinde hinter dem bekannten ‹Fressbalken› sehen», sagt sie. Doch der erwartete Besucheransturm – man rechnete anfangs mit 10'000 Menschen – ist bisher ausgeblieben. Im Schnitt seien täglich nur etwas mehr als 250 Personen aufs Gelände hinter der Autobahn-Raststätte gekommen. Das Organisationskomitee ist damit unzufrieden, doch Arnold findet die Ursache sogleich: «Bei dem heissen Wetter der letzten Wochen wollte sich wohl keiner auf einen sonnigen Asphaltplatz begeben.»

Am vergangenen Wochenende, als es wieder kühler war, kamen denn auch mehr als 500 Personen pro Tag. Das Wetter soll in der aktuellen Woche ähnlich bleiben, zudem sind nun überall die Ferien vorbei. «Das stimmt uns zuversichtlich», so Franziska Arnold. Mut macht den Organisatoren auch das gute Echo des Oldtimertreffens vom vergangenen Freitag. Am 21. August, dem letzten Tag der SRF-Übertragung, soll eine weitere Zusammenkunft mit Cadillacs stattfinden. Zudem wird der deutsche Formel-1-Rennfahrer Nick Heidfeld am Mittwoch Autogramme verteilen.

Gar nicht so einfach: Die az-Redaktorin beim Selbsttest auf der Bierkisten-Rennstrecke.

Gar nicht so einfach: Die az-Redaktorin beim Selbsttest auf der Bierkisten-Rennstrecke.

Gute Stimmung bei Helfern

Insgesamt 150 Helfer betreuen die Posten am «Fressbalken». Unter ihnen herrsche trotz allem eine gute Stimmung: «Viele kommen aus Würenlos und sie helfen sich gegenseitig und nehmen auch uns Organisatoren viel Arbeit ab», sagt Arnold. 

Die Angebote im Detail: www.wuerenlos.ch

Die drei Freiwilligen am Fressbalken

Die drei Freiwilligen am Fressbalken