Killwangen
Friedensstifter für die Primarschule: 40-Prozent-Stelle für Schulsozialarbeit

Ab 2016 wird Killwangen eine eigene Schulsozialarbeit haben. Dies haben die 71 von 1165 Stimmberechtigten am Mittwochabend an der Gemeindeversammlung entschieden.

Luca Belci
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Schulsozialarbeiter haben eine besondere Vertrauensstellung bei den Schülern. (Symbolbild)

Schulsozialarbeiter haben eine besondere Vertrauensstellung bei den Schülern. (Symbolbild)

fotolia

Neu soll für die rund 160 Schülerinnen und Schüler im Kindergarten sowie der Unter- und Oberstufe eine 40-Prozent-Stelle geschaffen werden. Der Arbeitsort des neuen Schulsozialarbeiters wird im Schulhaus Killwangen sein, jedoch können dank einer Zusammenarbeit mit Wettingen diverse Synergien genutzt werden. So stellt Wettingen unter anderem jederzeit eine Stellvertretung für den Schulsozialarbeiter zur Verfügung. Die jährlichen Kosten von 63 200 Franken wurden von den Stimmberechtigten mit 52 zu 6 Stimmen angenommen. Hinzu kommen einmalige Ausgaben von etwa 3000 Franken für Mobiliar, Informatik und Kommunikationstechnik.

Die Killwanger Bevölkerung nahm sämtliche Anträge des Gemeinderates an: Es wurden zwei italienische Staatsangehörige eingebürgert, alle Kreditabrechnungen und ein Brutto-Verpflichtungskredit über 448'000 Franken genehmigt. Mit diesem soll die Sennenbergstrasse saniert werden. Weiter wird in Zukunft der Gemeinderat von Killwangen über Einbürgerungen entscheiden. Die Kompetenzerteilung muss aber noch in der Volksabstimmung vom 22. November bestätigt werden.