Die Stimmbürger von fünf Aargauer Gemeinden können sich freuen. Ab dem Jahr 2016 haben sie neben der brieflichen Stimmabgabe und dem Gang an die Urne eine zusätzliche Möglichkeit, ihre demokratischen Rechte wahrzunehmen: Die Stimmabgabe übers Internet, kurz E-Voting. Bis anhin stand diese Option im Kanton Aargau nur Auslandschweizern zu. Die «Nordwestschweiz» weiss: Der Regierungsrat hat für die Testphase die Gemeinden Aarau, Baden, Biberstein, Buchs und Wettingen ausgewählt.

Der Aargau geht damit weiter als andere Kantone. Am fortschrittlichsten zeigen sich jedoch die Kantone Neuenburg und Genf, wobei in Letzterem am vergangenen Sonntag gerade mal 14 Prozent der Stimmberechtigten, in der Schweiz wohnhaften Personen den elektronischen Weg wählten. Die grosse Mehrheit nutzt weiterhin die briefliche Stimmabgabe.

Anders das Bild bei den Auslandschweizern, bei ihnen hat sich E-Voting etabliert. Sie stimmen zwar seltener ab – aber wer es tut, macht dies in erster Linie übers Internet.