Der Schweizer Rapper «Stress» in Wettingen – über 1000 Jugendliche in Festlaune –, Partystimmung und laute Musik auf dem ganzen Tägerhard-Gelände – HCD-Spieler, die mit den Jugendlichen Hockey spielen. Dies alles machte das Ausbildungsunternehmen «libs» für seine Lernenden möglich.

Aus «LfW» wird «libs

Das Sportzentrum Tägerhard wurde diesen Samstag von über 1000 jugendlichen Lernenden in Beschlag genommen. Überall wurde Sport gemacht, getanzt und gefeiert. Der Anlass für dieses fröhliche Fest war eine Taufe: «LfW», das grösste Schweizer Ausbildungsunternehmen für Maschinen-, Elektro-und Metallindustrie mit Standorten in Baden, Zürich und Heerbrugg, feierte mit diesem riesigen Anlass seine Namenstaufe auf den neuen Namen «libs» (industrielle Berufslehren Schweiz). Was den Jugendlichen dabei geboten wurde, war enorm. Auf dem ganzen Gelände wurde Sport wie Tennis, Schwimmen, Tanzen, Beachvolley, Fussball, Minigolf und noch viel mehr geboten. Die Lernenden traten in Teams in jeweils 2 Sportarten an diesem Turnier an. Und sogar 4 Spieler des HCD kamen vorbei, um Autogramme zu geben und mit den Lernenden Hockey zu spielen. Auch die Mittagsverpflegung für mehr als 1000 Personen war organisiert. Nach der Mittagspause versammelten sich alle Lernenden im Kongresssaal. Auf der Bühne zeigten die Berufslernenden, was sie am Morgen einstudiert hatten. Tanzchoreografien und Breakdance auf hohem Niveau wurden gezeigt.

Stress als Überraschungsgast

Dann sagte Ingo Fritschi, Geschäftsführer der libs, seinen Überraschungsgast an, der extra für dieses Taufevent engagiert wurde: Der Schweizer Rapper Stress im Privatkonzert für die Lernenden. Die Überraschung und Freude war riesig. Die Jugendlichen sangen und tanzten während des Konzerts mit. Die Lernenden zeigten sich dankbar über den Anlass. «Es ist nicht selbstverständlich, dass ein Lehrbetrieb so etwas Grosses für seine Lernenden auf die Beine stellt», darüber waren sich viele Lernende einig.

Fritschi will mit dem neuen, modernen Namen ein Symbol für die Zukunft setzen. «Wir wollen ein zukunftsgerichteter Lehrbetrieb sein, der junge Menschen ansprechen soll und ihnen einen guten Einstieg in die Berufswelt vermittelt», sagt Fritschi. Dabei sollen die Lernenden zu Lebensunternehmern ausgebildet werden. «Die Jugendlichen sollen bei uns lernen, ein Leben lang mit den Anforderungen des Arbeitsmarktes Schritt zu halten und neue Entwicklungen zu meistern», meint er. Genau dafür stehe «libs».