Spreitenbach

Für 25,79 Millionen Franken wird das Schulhaus Hasel ausgebaut

Vor der Gemeindeversammlung verteilen Ela Turkmen (zweite von links), ihre Mutter Beniz (links), ihre Grossmutter Sanic Termurtas (rechts) und Freundin Helin Esijun Schokolade an die Versammlungsteilnehmer. Sie werben damit für den Baukredit für das Schulhaus Hasel.

Vor der Gemeindeversammlung verteilen Ela Turkmen (zweite von links), ihre Mutter Beniz (links), ihre Grossmutter Sanic Termurtas (rechts) und Freundin Helin Esijun Schokolade an die Versammlungsteilnehmer. Sie werben damit für den Baukredit für das Schulhaus Hasel.

Auf Antrag der SVP strich die Gemeindeversammlung den Beitrag von 1200 Franken an die Schweizerische Konferenz für Sozialhilfe (SKOS). Das Budget 2014 mit einem gleich bleibenden Steuerfuss von 101% wurde mit grossem Mehr bei 2 nein angenommen.

Mit «Es ist so weit» kündigte Gemeinderat Peter Muntwyler der Gemeindeversammlung den Baukredit für das Schulhaus Hasel an. Das bestehende Schulhaus Hasel wird saniert und um zwei gleich grosse Einheiten verlängert. Die Zahl der Schulzimmer kann damit von 12 auf 24 verdoppelt werden.

Dazu kommen Gruppenräume und weitere Zimmer für Spezialunterricht. Die beiden ursprünglich als Reserve vorgesehenen Schulzimmer werden auf Antrag der Geschäftsprüfungskommission nicht im Rohbau belassen, sondern ebenfalls ausgebaut. Mit dem Bau einer weiteren Turnhalle, entsteht eine Doppelturnhalle.

Die Versammlung genehmigte den Kredit von 25,79 Millionen Franken mit grossem Mehr bei 2 Gegenstimmen. Die Ortsbürgergemeinde wird als Energie-Contractor im neuen Schulhaus eine Holzschnitzelheizung betreiben. Wärme soll auch an umliegende Liegenschaften geliefert werden.

Nachdem die Gemeindeversammlung vor anderthalb Jahren den Projektierungskredit für das Schulhaus Hasel genehmigt hatte, war die Zweitklässlerin Ela an den Gemeinderatstisch getreten. Sie übergab Gemeindeammann Valentin Schmid ihr Sparschweinchen und sagte: «Wir brauchen ein gutes Schulhaus.»

Jetzt doppelte das Mädchen mit seinem Engagement für das Schulhaus nach. Sie und Angehörige verteilten vor dem Gemeindeversammlungslokal Schokolade und forderten zu einem Ja zum Baukredit auf. Nachdem die Versammlung den Kredit genehmigt hatte, versprach Gemeinderat Muntwyler: «Das Sparschwein wird einen schönen Platz im Schulhaus erhalten.»

Das Budget 2014, mit einem gleich bleibenden Steuerfuss von 101 Prozent, wurde mit grossem Mehr gegen drei Stimmen angenommen. Auf Antrag der SVP wurde der Beitrag von 1200 Franken an die Schweizerische Konferenz für Sozialhilfe (Skos) daraus gestrichen. Unterlegen ist die SVP mit ihrem Antrag, den Beitrag von 20 000 Franken an die IG Limmattalbahn zu streichen.

Zum Schluss der Versammlung wurde Gemeinderat Peter Muntwyler verabschiedet. Er scheidet nach einer Amtsperiode wieder aus der Behörde aus. Während dieser Zeit hat er als Ressortleiter Bau, die Realisierung der Schulanlage Hasel voran getrieben. Sein Nachfolger wird Markus Mötteli.

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