Lindenplatz Baden
Für die Neugestaltung des Lindenplatzes gibt es 150'000 Franken – mehr nicht

Im Badener Einwohnerrat schieden sich bei der Projektierung Lindenplatz die Geister primär bei den Kosten. Die Finanzkommission erachtete den Projektierungskredit von 275 000 Franken als zu hoch. So wurde er auf 150000 Franken gestutzt.

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Der Lindenplatz erhält ein neues Gesicht.

Der Lindenplatz erhält ein neues Gesicht.

Alex Spichale

Bei der Projektierung Lindenplatz schieden sich die Geister primär bei den Kosten für die Planer. Die Finanzkommission erachtete den Projektierungskredit von 275 000 Franken als zu hoch.

Doch dürfe die Ausgestaltung an diesem Ort nicht unterschätzt werden, warf Erich Obrist als Sprecher der Kommission ein. Insbesondere die 25 000 Franken Bauherrenunterstützung stiessen der Fiko in die Nase. Sie forderte darum, dass die Planungskosten überprüft werden.

Die CVP habe sich zu einem Ja durchgerungen, so Toni Ventre, schliesslich sei die Stadt in der Verantwortung, an diesem Ort etwas Gutes zu machen. Isabelle Wanner (GLP) fragte sich zudem, ob die Anrainer, die letztlich am meisten davon profitieren, sich an den Kosten auch beteiligen würden.

Roland Guntern (Grüne) fragte sich noch, ob die Stadt demselben Nachbarn eine Gartenbeiz planen solle, welcher einen Sportplatz nebenan für die Schule verhindere. Wenn schon, dann soll der Platz gleich jetzt geplant werden, schlug Fritz Bosshardt (team) vor.

Keine Leerläufe

Er stellte sich hinter den Antrag: «Die Nutzungskonflikte verlangen hier eine sorgfältige Planung.»

«Viel zu hoch», sagte Peter Heer (FDP), 150 000 Franken müssten reichen, gehe es doch nur um 1000 Quadratmeter, für die die Nutzung ja gemäss Gestaltungsplan schon definiert sei; weitere Planungen wären nur «Leerläufe». Für Karin Bächli (SP) fehlten Informationen im Hinblick auf die Platzgestaltung.

«Der Lindenplatz wird ein völlig neues Gesicht erhalten», erklärte Stadtrat Markus Schneider. Die eingeworfenen 150 000 Franken seien verlockend, würden aber einer seriösen Grundlage entbehren.

Ein Rückweisungsantrag von Karin Bächli wurde abgelehnt. Der Antrag Heer mit 23 zu 9 Stimmen angenommen; somit muss die Stadt mit Planungskosten von 150 000 Franken durchzukommen versuchen. (-rr-)