Baden

Fusionen im Bezirk: Gemeinden treffen sich zu einem runden Tisch

Im Badener Amtshaus findet das Treffen diesen Donnerstag statt.

Am Donnerstag treffen sich Gemeindevertreter aus dem ganzen Bezirk Baden im Badener Amtshaus. Mit dabei sind auch Landammann Hofmann und der Zurzacher Gemeindeammnann Reto S. Fuchs

Delegierte von Gemeinden aus dem ganzen Bezirk treffen sich diesen Donnerstagabend im Amtshimmel an der Badener Rathausgasse zu einem runden Tisch. Thema: Die Zusammenarbeit der Gemeinden bis hin zu Fusionen. Badens Stadtammann Markus Schneider (CVP) bestätigt entsprechende Informationen der AZ.

Eingeladen ans Treffen hat der Badener Stadtrat sämtliche Gemeinden von Baden Regio; eine «schöne Anzahl» werde am runden Tisch teilnehmen, so Schneider. Bis im neuen Jahr soll feststehen, welche Gemeinden sich am Prozess beteiligen, der von einer engeren Zusammenarbeit bis hin zu Fusionen alle Optionen offen lässt.

Am runden Tisch werden auch diverse Gäste teilnehmen. Regierungsrat Urs Hofmann (SP) wird die Sicht des Kantons einbringen. Reto S. Fuchs, Gemeindeammann von Bad Zurzach, wird erläutern, wie das Fusionsprojekt Rheintal + ablief: Diesen Herbst haben acht Gemeinden beschlossen, sich ab dem 1. Januar 2022 zu Zurzach zusammenzuschliessen.

Turgi hofft auf schnelle Fortschritte

Eine Ansprache halten wird auch Adrian Schoop (FDP), Gemeindeammann von Turgi. Der Gemeinderat der Nachbargemeinde Badens setzte sich das Legislaturziel, eine Fusion mit der Stadt zu prüfen – eine Idee, die in der eigenen Bevölkerung gut ankommt: An einem Workshop diesen Mai sprach sich eine deutliche Mehrheit der Turgemerinnen und Turgemer für eine Fusion aus.

Schoop: «Ich freue mich, dass ich am Donnerstag die Sichtweise von Turgi breit aufzeigen darf.» Welchen Einfluss wird der runde Tisch auf die Fusionsbemühungen von Baden und Turgi haben – wird er beschleunigend oder bremsend wirken? Schoop will sich dazu nicht äussern.

Er sagt bloss, der Gemeinderat erachte die klare Zustimmung des Mai-Workshops als Zeichen, die Fusion von Baden und Turgi konkret und zügig voranzutreiben. «Turgi ist bereit, und das Eisen soll geschmiedet werden, solange es noch heiss ist», sagt Schoop.

«Wir sind aktuell daran, die weiteren Schritte vorzubereiten, und ich bin diesbezüglich in engem Kontakt mit Markus Schneider.» Ziel sei es, die Turgemer Bevölkerung spätestens an der nächsten Gemeindeversammlung über das weitere Vorgehen informieren zu können.

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