Das neue Jahr ist noch jung, doch die Mitarbeiter des Werkhofs Baden haben bereits alle Hände voll zu tun: Vier Mal stieg der Promenadenlift am Limmatufer bereits aus oder musste manuell abgestellt werden.

«Am 3. Januar haben wir den Lift wegen des Sturms komplett ausser Betrieb genommen. Ansonsten wäre es zu gefährlich geworden», sagt Thomas Stirnemann, Leiter des Werkhofs. Nachdem der Promenadenlift tags darauf aufgrund eines Defekts an einem Bedienelement für fünf Stunden nicht benutzt werden konnte, wurde der Lift am 5. Januar wegen Hochwasser an der Limmatpromenade aus Sicherheitsgründen gesperrt.

Doch damit nicht genug: Gestern sorgte ein defekter Türantrieb dafür, dass die verärgerten Fussgänger den Umweg über die nahegelegene Treppe nehmen mussten.

Stirnemann kann den Ärger nachvollziehen: «Natürlich ist es unangenehm, wenn der Lift nicht funktioniert.» Der Werkhof sei daher fortlaufend bemüht, sich beim Betrieb des Lifts zu verbessern, indem beispielsweise frühzeitig Verschleissteile ersetzt oder Ersatzteile bei der Liftfirma an Lager gehalten werden. Stirnemann betont aber, dass die jährliche Ausfallzeit auf die ganze Betriebszeit gesehen unter einem Prozent liege, was sehr wenig sei.

«Man darf auch nicht vergessen, dass der Promenadenlift rund um die Uhr in Betrieb und vollständig der Witterung ausgesetzt ist.» An einem durchschnittlichen Tag befördert der Promenadenlift zwischen Ennetbaden und Baden rund 2500 Personen in über 1000 Fahrten.