Baden

Galakleider statt kurze Hosen: Handballszene trifft sich, um die Besten zu küren

An der 3. Handball Awards Night im Badener Trafo wurden die besten Spieler der letzten Saison geehrt - und das in einem glamourösem Ambiente. Auch die Aargauer Vereine waren gut vertreten.

Normalerweise treffen sie sich verschwitzt in kurzen Hosen und kämpfen gnadenlos um den kleinen, harzverschmierten Lederball. Für einmal zeigte sich die Schweizer Handballszene von ihrer glamourösen, edlen und schönen Seite. Die besten des Landes wurden im Trafo geehrt.

Eingeladen hatte Verleger Daniel Zobrist aus Wettingen, der auch jahrelang als Trainer an der Seitenlinie stand und unter anderem auch erfolgreich den TV Endingen trainierte.

Swiss Handball Awards 2014

Natürlich waren auch die Aargauer Vereine im Trafo in Baden gut vertreten: So liessen sich Spieler und Funktionäre sowohl vom STV Baden als auch vom SC Siggenthal und den Surbtalern aus Endingen die Gala nicht entgehen. Geehrte wurde jedoch keiner ihrer Akteure, da nach wie vor fünf Vereine aus dem Aargau in der NLB agieren, der HSC Suhr Aarau schaffte wieder den Sprung ins Oberhaus.

Aargauer Laudatoren

Auffallend hingegen war, wie stark der Aargau bei den Laudatoren vertreten war: So machte sich Grossratspräsident Thierry Burkart, der früher selber ein begeisterter Handballer war, seine Gedanken, was denn einen guten Trainer ausmacht.

Der frühere Goalie Patrick Bläuenstein ehrte natürlich die Besten der Torhüter-Zunft, und der langjährige TV-Moderator Peter Minder, der ehemals dem TV Suhr als Präsident vorstand, machte sich so eine Gedanken zur Fairness.

Handball feierte sich selber

Bei den Geehrten ging die Region zwar leer aus. Doch mit Soka Smitran und Pascale Wyder vom TV Zofingen wurden zwei Aargauerinnen für ihre Leistungen gewürdigt.

Für die Lacher des Abends sorgte Komiker Rob Spence. So war die Stadt Baden für einmal wieder der Nabel der Schweizer Handballwelt.

Der STV Baden hat als Aufsteiger in die NLB zwar eine enorm starke Saison hingelegt, für ganz nach vorne reicht es jedoch - noch - nicht.

Trotzdem genossen alle nach einer langen und harten Saison den glamourösen Abend im Trafo.

Dabei feierte die Handballschweiz auch ein bisschen sich selber - und dies alles auf die Initiative des umtrieben Handballverrückten Daniel Zobrist aus Wettingen.

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