Niederrohrdorf
Gemeinde übernimmt Kostenanteil für Werkleitungen

Die Stimmberechtigten haben dem Verpflichtungskredit für die Werkleitungen in Sachen Bauprojekt Hintermatt zugestimmt. Der Ersatzliefervertrag «Eichhof» ist auch genehmigt – heute Abend entscheiden Bellikon und Stetten noch darüber.

Erna Lang-Jonsdottir
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Visualisierung Bauprojekt Hintermatt

Visualisierung Bauprojekt Hintermatt

Aargauer Zeitung

Lediglich 83 von 2439 Stimmberechtigten haben an der Gemeindeversammlung teilgenommen. Alle Anträge des Gemeinderats wurden ohne Diskussionen genehmigt. Die Stimmberechtigten haben dem Ersatzliefervertrag «Eichhof» zugestimmt. Wie die az Aargauer Zeitung am 15. Juni berichtete, wollen die Gemeinden Niederrohrdorf, Bellikon, Künten und Stetten mit den Wasserbezügern im Eichhof diesen Vertrag abschliessen, damit die Eichhofquellen nicht mehr austrocknen können.

Dies ist jeweils der Fall, wenn im Pumpwerk Torfmoos in Niederrohrdorf zu viel Grundwasser geschöpft wird. Jetzt fehlt nur noch die Zustimmung der Gemeinden Stetten und Bellikon.Gemeinde beteiligt sich an neuer Leitung

Genehmigt wurde der Verpflichtungskredit von 227 500 Franken für die Verlegung der Werkleitungen im Zusammenhang mit dem Bauprojekt Hintermatt. Dort will die Egro Immo AG eine Wohnüberbauung realisieren. Dazu müssen Werkleitungen verlegt werden. Mit der Verlegung der Werkleitungen wird eine noch nicht sanierungsbedürftige Kanalisationsleitung der Gemeinde auf Kosten der Egro neu erstellt. Da die Gemeinde damit eine neue Leitung erhält, will sie sich mit dem Kredit an den Kosten beteiligen.
Ernst Eichler verabschiedet

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