Helen Suter erzielte am Wahlsonntag 1695 Stimmen und somit von den Nichtgewählten das zweitbeste Ergebnis. Zusammen mit ihrer Partei, der EVP, hat sie beschlossen, nochmals anzutreten. «Ich habe mich gefreut, dass ich eine so grosse Wertschätzung aus der Bevölkerung erfahren habe», sagt Suter. Es bestehe die Chance, gewählt zu werden. Ihr sei es wichtig, dass jemand in den Gemeinderat komme, der sich für das Schulwesen sowie die sozialen und ökologischen Themen einsetze.

Rey als Überraschungskandidat

Für den parteilosen Philippe Rey stand bereits am Sonntag nach den Wahlen fest, dass er nochmals antreten wird. Er kandidierte zum ersten Mal für den Gemeinderat und erzielte von den Nichtgewählten mit 1798 die meisten Stimmen. Er verpasste das absolute Mehr und somit den Einzug in den Gemeinderat nur um 15 Stimmen.

Michael Merkli (BDP) erreichte 1415 Stimmen. «Die Abstände zwischen den einzelnen Kandidaten sind nicht gross – die Wahlchancen sind noch intakt», sagt Merkli. Er werde mit neuem Elan zum zweiten Wahlgang antreten.

Jürg Baumann (SVP) hat sich noch nicht entschieden, ob er nochmals antreten wird. Ruth Jo. Scheier (GLP) verzichtet auf die Teilnahme am zweiten Wahlgang. Dieser findet am 24. November statt.