Die 111 anwesenden Stimmberechtigten haben an der Gemeindeversammlung vom Mittwochabend die Anschaffung eines neuen Kommunalfahrzeugs für 165 000 Franken knapp genehmigt. Im Vorfeld der Abstimmung gab es eine Diskussion darüber, ob die Gemeinde ein solches Fahrzeug wirklich braucht.


Beim Budget mit einer Steuerfusserhöhung um drei Prozentpunkte kam aus der Versammlung der Antrag, die drei Prozentpunkte aus dem Steuerfussabtausch mit dem Kanton an die Steuerzahler weiterzugeben. Der Antrag wurde jedoch grossmehrheitlich abgelehnt und das Budget mit einem Steuerfuss von 105 Prozent deutlich angenommen.


Der Stundenansatz für die Entschädigungen des Gemeinderates, der Schulpflege sowie der Kommissionen, die nicht pauschal abgegolten werden, wurde auf 40 Franken festgelegt. Der Gemeinderat wollte den Ansatz auf 50 Franken erhöhen. Die Anwesenden hiessen jedoch den Antrag aus der Versammlung gut, welcher verlangte, die Stundenansätze bei 40 Franken zu belassen beziehungsweise jene der Schulpflege auf 40 Franken zu erhöhen.


Den übrigen Anträgen des Gemeinderates stimmten die Anwesenden zu, darunter dem Reglement über die familienergänzende Kinderbetreuung. Zudem wird die Gemeinde eine Liste zur Verfügung stellen mit Infos zu freien Krippen- und Kitaplätzen in umliegenden Gemeinden sowie zu Fahrdienstangeboten. «Der Gemeinderat ist zudem bestrebt, in Killwangen ein Angebot zu schaffen, das die familienergänzende Kinderbetreuung bis zur sechsten Primarklasse abdeckt», sagt Gemeindeammann Werner Scherrer (SVP) auf Anfrage. (Gal)