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Geri gewinnt – Nacktselfie-Affäre ist bei Google-Statistik auf Podestplatz

Geri Müller und sein Nackt-Selfie-Skandal schafften es auf einen Spitzenplatz in der diesjährigen Google-Statistik.

Geri Müller und sein Nackt-Selfie-Skandal schafften es auf einen Spitzenplatz in der diesjährigen Google-Statistik.

Ende Jahr darf ein Blick auf die Statistik der Suchmaschine Google nicht fehlen. Mit dem Badener Stadtammann Geri Müller ist auch ein Aargauer in den oberen Rängen vertreten, er führt die Kategorie «Skandale» an.

Viele Menschen nutzen das Internet, um sich mehr Informationen zu einem Thema zu beschaffen. Deshalb ist die Jahresstatistik von Google ein anschaulicher Überblick über die Ereignisse, die die Schweizerinnen und Schweizer 2014 am meisten beschäftigten.

Tragische Schicksale und polarisierende Persönlichkeiten erhalten dabei besonders viele Suchanfragen, aber bei Skandalen lockt der Wissensdurst die Schweizer zu Google.

Kaum überraschend dürfte, wer oder was die Liste der «Schweizer Skandale und Aufreger» anführt. Der Badener Stadtammann und Grünen-Nationalrat Geri Müller hat es mit seiner Nacktselfie-Affäre ganz an die Spitze dieser Kategorie gebracht.

Den zweiten Platz belegt die Schweizer Konzeptkünstlerin Milo Moiré, die ebenfalls dank nackter Haut 2014 ein Suchanfrage-Hoch erlebt hat.

Bei den Sachbegriffen wurde neben der Weltmeisterschaft vor allem nach Informationen über das neue iPhone 6, über Ebola, Sotschi und Netflix gesucht. Zunehmend wenden sich die Nutzer auch mit Fragen an die Suchmaschine. "Was ist PayPal" war in diesem Jahr laut Google die häufigste. Stark gefragt waren aber auch Erklärungen der Begriffe "Schmand" und "Ecopop". Schmand ist übrigens ein Milchprodukt und entspricht dem Schweizerischen Sauerrahm.

Auf reges Interesse gestossen sind in diesem Jahr auch der Hafenkran in Zürich, die Love Life-Kampagne und der jugendliche Straftäter Carlos. Spät gestartet und dennoch auf die Liste geschafft hat es auch der Carna-Grischa-Skandal.

In der Kategorie der Schweizer Veranstaltungen hat in diesem Jahr das Flugspektakel AIR14 das Paléo Festival an der Spitze abgelöst. Das Westschweizer Musikfestival behauptet sich jedoch noch immer auf dem zweiten Platz, gefolgt vom Zürcher Sechseläuten, das ebenfalls ein ungebrochenes Suchinteresse auslöst.

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