Dem Nationalrat und dem baldigen Stadtpräsidenten von Baden schwebt vor, dass der Bund gemeinsam mit den Kantonen und zivilgesellschaftlichen Organisationen eine grosse Einsammelaktion von Waffen organisiert. Diese verbindet er mit der Verpflichtung, alle Waffen, die nicht abgegeben werden, registrieren zu lassen.

In den Schweizer Privathaushalten habe es viele Waffen. Ein Grossteil derselben sei ist nirgendwo registriert. «Die bisherigen kantonalen Sammelaktionen haben gezeigt, dass viele Personen froh darum sind, die in ihrem Haushalt lagernden Waffen auf unbürokratische Art und Weise abgeben zu können», hält er in seiner Begründung fest.

Der Erfolg solcher Einsammelaktionen könne gesteigert werden, wenn sie gemeinsam von Bund und Kantonen gleichzeitig durchgeführt werden.

«Ein vergleichbares Beispiel ist das Abgeben von Giftflaschen und Giftstoffen in den 70er Jahren. Ein methodisches Vorbild ist die umfassende und intensive Stopp-Aids-Kampagne in den 80er Jahren.»

Gefördert werde das Einsammeln von Waffen durch die Pflicht, sie andernfalls registrieren zu lassen.

«Die Registrierung aller Waffen hat nur eine Chance, wenn deren Besitzer oder die Witwen der ehemaligen Besitzer oder deren Nachfahren die Möglichkeit haben, sie einfach abzugeben.»