«Das erste Ziel ist, dass wir mit der Spezialkommision für das Budget '19 einen guten Start haben»

«Das erste Ziel ist, dass wir mit der Spezialkommission für das Budget '19 einen guten Start haben»

Markus Schneider wird in Baden Nachfolger von Stadtammann Geri Müller. Er hat bereits klare Vorstellungen von seinen ersten Zielen im neuen Amt.

Auch das Rennen um den Vizeammann-Sitz ist entschieden. Stimmen erhielten:

«Ich weiss noch nicht so genau, was auf mich wartet»

«Ich weiss noch nicht so genau, was auf mich wartet»

Regula Dell'Anno (SP), ist die neue Badener Frau Vize-Ammann.

«Das Schöne ist, dass Baden wieder ein bürgerliches Oberhaupt hat»

«Das Schöne ist, dass Baden wieder ein bürgerliches Oberhaupt hat»

Philippe Ramseier (FDP), hat die Wahl zum Badener Vize-Ammann verpasst, seine Motivation als Stadtrat sei «sehr hoch» sagt er in einem Interview nach der Wahl.

Die Nachfolge des abgewählten Badener Stadtammanns Geri Müller (Grüne) ist bestimmt. Markus Schneider (CVP), der bisherige Vizeammann, machte in der Stichwahl das Rennen. Damit hat Baden wieder einen bürgerlichen Stadtpräsidenten.

Der 52-jährige Schneider erhielt 2493 Stimmen. Er konnte auf die Unterstützung von FDP und SVP zählen. Schneider hatte bereits im ersten Wahlgang für das Stadtpräsidium am meisten Stimmen erhalten. Schneider, Mitglied der Geschäftsleitung der Securitas AG, gehört seit 2012 dem Stadtrat an. Seit 2013 ist er Vizeammann.

Erich Obrist: «Ich wollte mich nicht verbiegen»

«Ich wollte mich nicht verbiegen»

Erich Obrist in einem ersten Interview nach der Niederlage am Wahlsonntag.

Der parteilose Stadtrat Erich Obrist unterlag mit 2246 Stimmen. Der frühere SP-Politiker versteht sich als linker Politiker. Auf dem dritten Platz landete die parteilose Stadträtin Sandra Kohler. Die Quereinsteigerin vereinte nur 734 Stimmen auf sich.

Neue Vizepräsidentin ist Regula Dell'Anno-Doppler. Sie wurde mit 2906 Stimmen gewählt. Sie überrundete Philippe Ramseier (FDP, 2492 Stimmen).

«Baden hat sich entschieden mit einem traditionellen, bekannten Politiker in die Zukunft zu gehen»

«Baden hat sich entschieden, mit einem traditionellen, bekannten Politiker in die Zukunft zu gehen»

Sandra Kohler spricht über ihr schlechtes Ergebnis im zweiten Wahlgang der Stadtammann-Wahlen in Baden und ihre künftige neue Rolle im Stadtrat.

In der sieben Mitglieder zählenden Stadtregierung hält die CVP zwei Sitze. FDP, SP und Grüne (team Baden) belegen je einen Sitz. Zwei Mitglieder sind parteilos.

Müller stolperte über Affäre

Im ersten Wahlgang am 24. September war der bisherige Stadtammann Geri Müller wegen seiner "Nackt-Selfie"-Affäre vom Sommer 2014 abgewählt worden. Bei der Wahl in den Stadtrat übersprang er zwar das absolute Mehr, schied jedoch als überzählig aus.

Bei der hinfälligen Wahl zum Stadtammann verpasste Müller das absolute Mehr deutlich. Müller war seit 2013 Stadtammann von Baden. Seit 2006 gehörte der frühere Nationalrat und Grossrat dem Stadtrat an. Der 57-Jährige erhält nach dem revidierten Besoldungsreglement noch während zweier Jahre ein halbes Jahresgehalt von 135'000 Franken. (mru/rr/sda)