Neujahrsempfang Baden
Geri Müller über das Wahljahr: «Sie alle wollen wieder gewählt werden»

Stadtammann Geri Müller begrüsste «tout Baden» zum traditionellen Gläserklingen, speziell Landammann Stephan Attiger.

Roman Huber, Pirmin Kramer, Martin Rupf und Fabio Baranzini
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Neujeahrsapéro in Baden
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Stadtammann Geri Müller hilft während der Rede dem verloren gegangenen Lukas zu seinen Eltern zurück.
Stadtammann Geri Müller hilft während der Rede dem verloren gegangenen Lukas zu seinen Eltern zurück.
Ehrenbürger Sepp Schmid mit Gattin Erika, beide in Badener Festtagstracht, und Vizeammann Markus Schneider (CVP).
Pierluigi Ghitti (Präsident FC Wettingen), Annina Sonnenwald (Geri Müllers Partnerin), Thomi Bräm (Präsident FC Baden).
Nicole Gotter (links) und ihre Schwester Madeleine Libsig (rechts), mit SVP-Grossrätin Stefanie Heimgartner.
Geballte FDP-Ladung (v.l.): Philip Funk, Philippe Ramseier, Stadtrat Roger Huber, Matthias Bernhard.
Stadtammann Geri Müller am Badener Neujahrsapéro.
Stadtammann Geri Müller am Badener Neujahrsapéro.
Stadtamman Geri Müller (l.) begrüsst Landammann Stephan Attiger.
Regierungsrat Stephan Attiger zu Gast am Badener Neujahrsapéro.
Der Stadtrat begrüsste die Badener persönlich.
Der Stadtrat begrüsste die Badener persönlich.
Neujahrsapéro Baden

Neujeahrsapéro in Baden

Ein Hauch industrieller Nostalgie und Aufbruchstimmung zugleich – Letzteres nahezu zwingend für ein neu begonnenes Jahr – waren in der Halle 37 spürbar. Der Stadtrat Baden stand willkommen heissend und Volksnähe beweisend beim Eingang Spalier, unterstützt von einem nicht unbeträchtlichen Sicherheitsaufgebot der Stadtpolizei Baden. Weder der Stadtrat noch Trafo-Service-Crew brauchten auf die vielen Gäste lange zu warten.

Traditionsgemäss am ersten offiziellen Arbeitstag im neuen Jahr strömte fast «tout Baden» herbei. Der Neujahrsempfang des Stadtrates ist zugleich beste Gelegenheit für Netzwerken, alte Bekannte treffen und neue Freundschaften schliessen, und dies bei Prosecco, Rotwein und leckeren kleinen Häppchen.

Das 2016, für Baden und die Region ein gutes Jahr, sei nun Geschichte, startete Stadtammann Geri Müller seine Rede. Gut begann auch das 2017 am Neujahrsapéro für den kleinen, verzweifelten Lukas, den der Stadtammann auf seinem Arm sogleich wieder den Eltern übergeben konnte.

«Baden ist aus vielen Gründen beliebt», fuhr Müller fort, und er zeigte sogleich auf, wie sich die Stadt als Wohnort für alle – dank dem Projekt der Wohnbaustiftung von Badener Architekten im Brisgi – attraktiver Arbeitsort, Begegnungsort für Jung und Alt, Tagungs- und Ausbildungsstandort weiterentwickeln werde.

«Wir ruhen nicht auf unseren Lorbeeren aus», fuhr er mit einem Blick in die Zukunft weiter, und das trotz allen finanziellen Diskussionen. Er klammerte auch diejenige über eine Steuerfussanpassung, sprich -erhöhung, nicht aus. Es brauche die Energie aller, so Geri Müller, womit er gleichsam den Einsatz aller Mitarbeitenden der Stadtverwaltung wie seiner Ratskolleginnen und -kollegen hervorhob. «Sie alle wollen wieder gewählt werden», umschrieb der Stadtammann das Ziel von Stadtrat und Einwohnerrat und visierte damit das Wahljahr 2017 an. In den Vordergrund stellte er jedoch den Baubeginn in den Bädern, die Arbeiten am Schulhausplatz und die Badenfahrt.

Quasi als Stargast des Abends holte der Stadtammann seinen Vorgänger, Landammann Stephan Attiger, ans Rednerpult. Der Badener Regierungsrat dementierte, dass er nun auf dem Höhepunkt seiner politischen Karriere angelangt sei, denn diesen hätte er bereits als Stadtammann erreicht. Immerhin räumte er ein, dass er als Badener Landammann an der Badenfahrt einen neuen Höhepunkt erleben werde.